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SPEICHERSUCHE

Fallstudie

Mit Kingston SSDs werden Kundenzufriedenheit verbessert und Produktivität der Mitarbeiter erhöht

"Wie in anderen Unternehmen musste auch unsere IT-Abteilung produktiver werden und die verwendeten Ressourcen verringern. Ein Weg dazu war, standardmäßig SSDs anstatt von Spindellaufwerken einzusetzen. Jetzt sind unsere Kunden zufriedener denn je, denn SSDs sind zuverlässiger, laufen schneller und reduzieren die Servicezeiten bei Computern."

Theron Sanders
Information Technology, Service Desk Manager,
Kingston Technology Company Inc.

Die Herausforderung

Von seinem Hauptsitz in Fountain Valley California verkauft Kingston Technology Company, Inc. (Kingston) seine Produkte in die ganze Welt. Seine Speicher- und Flashspeicher zur Verwendung in Desktops, Notebooks und mobilen Geräten werden von weltweit 4.000 Mitarbeitern konzipiert, hergestellt und vertrieben.

Wie die meisten Führungskräfte heutzutage hatte Kingstons IT-Direktor zwei Hauptziele: Verbesserung der Kundenzufriedenheit und gleichzeitige Erhöhung der Produktivität seiner IT-Abteilung. Vor dem Hintergrund dieser beiden Ziele spornte er seine Manager an, messbar bessere Ergebnisse zu liefern.

Theron Sanders, Information Technology Service Desk Manager für Kingston sagt: "Die Endkunden teilen mir ihre IT-Probleme gern mit. Ganz oben auf ihrer Liste standen immer langsame Reaktionszeiten und lange Zyklen beim Systemstart." Aber einfach nur die Systemleistung bei den Endkunden zu verbessern reichte nicht aus. Sanders brauchte einen Weg, mit dem gleichzeitig die Produktivität der IT-Mitarbeiter gesteigert wurde. Zum Erreichen dieser Ziele wurde deshalb beschlossen, die Verwendung von Spindellaufwerken auslaufen zu lassen und sie durch Solid-State-Laufwerke (SSD) zu ersetzen.

Zusammenfassung der Vorteile
  • Erhöhte Kundenzufriedenheit:
    • Anwendungen laufen bis zu 75 Prozent schneller.
    • Signifikant reduzierte Bootzeiten.
    • Weniger Kundenklagen über mangelnde Systemleistung.
  • Wesentliche Steigerung der Produktivität der IT-Mitarbeiter:
    • SSDs können in einem Fünftel bis Achtel der für die Konfiguration von Spindellaufwerken benötigten Zeit konfiguriert werden, da nur ein Single-FTE in einer Drehung verwendet wird, anstatt von mehreren, über Drehungen verteilten FTEs.
    • Daten auf SSD-Basis können in einem Fünftel der mit einem Spindellaufwerk benötigten Zeit wiederhergestellt werden.
  • Nutzungsdauer von Computersystemen wird um bis zu 66, von drei auf fünf Jahre, verlängert.

Die Lösung

Sanders Team aus sieben Personen unterstützt mehr als 850 Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten. Diese Anwender arbeiten mit den unterschiedlichsten Geräten, auch mit Hochleistungs-PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones.

Sanders führte den Übergang von Spindellaufwerken auf SSDs zweigleisig durch: Neue Mitarbeiter erhalten Systeme auf SSD-Basis und bestehende Computer werden auf der Basis "bei Bedarf" umgestellt.

Problemlose Installation

Kingstons Techniker wählen je nach den Systemanforderungen eine SSD mit der jeweils passenden SATA-Schnittstelle (Versionen 3, 2, oder 1), Größe (1,8", 2,5" oder 7mm) und Speicherkapazität (60, 90, 120, 240 oder 480 GB) aus. Zur Fertigstellung der Installation setzen die Techniker die jeweils erforderliche Hardware aus Kingstons Upgrade-Bundle-Kits ein.

Bei neuen Systemen installieren Fachkräfte die SSD und kopieren eine Standardkonfiguration auf sie, in der das Betriebssystem und die Benutzeranwendungen enthalten sind. Zum Upgraden von bestehenden Systemen für die Verwendung mit SSDs verwenden die Techniker Kingston Upgrade-Bundle-Kits. Sie enthalten Acronis® Software zum Klonen des Laufwerks, mit der das Betriebssystem, Anwendungssoftware und Benutzerdaten kopiert werden.

Normalerweise kann eine SSD innerhalb einer Stunde konfiguriert werden und ist einsatzbereit. Bei neuen Systemen dauert die Konfiguration des Laufwerks durchschnittlich 21 Minuten und das Aktualisieren auf die zusätzliche Software nimmt nochmal in etwa 30 Minuten in Anspruch.

Die Geschäftsergebnisse

Die von Kingston erreichten Ergebnisse können in zwei Hauptkategorien eingeteilt werden: a) Vorteile für den Anwender und b) Vorteile für die IT-Abteilung.

Vorteile für die Anwender

Höhere Kundenzufriedenheit
"Wir haben auf jeden Fall eine Zunahme der Kundenzufriedenheit feststellen können," sagt Sanders. "Seit wir angefangen haben, SSDs zu installieren, hat die Anzahl der ‘Dankes-E-Mails ziemlich zugenommen, da die Systeme unserer Kunden bessere Leistung bringen."

Sanders ist auch aufgefallen, dass er bei seinen Besuchen in Kundenbüros, die mit SSDs ist ausgerüstet sind, wesentlich weniger Beschwerden erhält. "Solange wir noch mit Spindellaufwerken gearbeitet haben, habe ich manchmal zwei Stunden für den Weg zum Büro eines Kollegen in einem anderen Gebäude gebraucht, da ich unterwegs immer wieder von Anwendern mit Problemen aufgehalten wurde. Seit wir mit SSDs arbeiten brauche ich nur noch Minuten dafür."

Sanders hat auch bemerkt, dass sich der Inhalt der Gespräche mit den Kunden seit der Umstellung auf SSDs geändert hat. "Der Schwerpunkt liegt nicht mehr auf dem Lösen von Problemen, sondern wir sprechen jetzt meistens über proaktive Veränderungen, wie beispielsweise, dass der Kunde einen zweiten Monitor hinzufügen möchte, um sein System auf den Laufenden zu halten."

Höhere Produktivität durch schnellere Bootzeiten und schnellere Reaktionszeiten in Anwendungen
In den mit SSDs modernisierten Computersystemen konnte eine wesentliche Verbesserung der Leistung verzeichnet werden.

Sanders hat die Bootzeiten bei Desktopsystemen mit 6,23 Minuten gemessen. "Durch die Installation der SSDs und Anpassung der Konfiguration konnten wir die Bootzeit auf ca. 3,30 Minuten senken. Ein anderes System startet jetzt sogar unter 40 Sekunden."

In Bezug auf die Leistung von Anwendungsprogrammen erklärt Sanders: " Mir ist bei Lotus Notes, ein Programm das jeder täglich nutzt, eine starke Verbesserung aufgefallen. Spindellaufwerke benötigen für den Programmstart 12 Sekunden und mit den SSDs dauert es nur drei Sekunden!"

Sanders bemerkt, dass nicht nur Lotus Notes um 75 Prozent, sondern auch die Datenbanken mit anderen Anwendungen schneller starten.

Aufgrund der verkürzten Startzeichen für Systeme und die Anwendungen bei Hunderten von Kunden konnte Sanders Team Arbeitsstunden von Mitarbeitern freisetzen, die diese jetzt unternehmenskritischen Projekten widmen können.

Haltbareres Speichermedium bietet besseren Datenschutz
Durch die Verwendung von SSD-Laufwerken, die wesentlich resistenter gegen Beschädigung aufgrund von Fallenlassen, Schlageinwirkung und Vibrationen sind, bleiben Daten besser geschützt. "Die Ausfallraten unserer SSDs ist wesentlich niedriger als bei den früher verwendeten Spindellaufwerken," erinnert sich Sanders.

Vorteile für die IT-Abteilung

Kingston hat ein umfangreiches SSD-Portfolio, in dem heutzutage am häufigsten verwendeten Formate, Schnittstellen und Speicherkapazitäten enthalten sind. Dadurch, dass die am besten für die Computersysteme des Kunden geeignete SSD verwendet werden kann, kann Sanders SSDs standardmäßig einsetzen. Dies hat der IT-Abteilung verschiedene betriebstechnische Vorteile gebracht:

Schnellere Installationen mit weniger Ressourcen verbrauchen weniger Arbeitsstunden
Durch die Migration von Spindellaufwerken auf SSDs "konnten wir die Zeit für die Konfiguration von Laufwerken und ihre Inbetriebnahme von einem Tag auf weniger als eine Stunde absenken. Tatsächlich ist der Produktivitätsgewinn so signifikant, dass ich jetzt 20 - 30 Konfigurationen in einem Fünftel der Zeit durchführen kann, die bei der Verwendung von Spindellaufwerken nötig war.

Demzufolge können meine Mitarbeiter jetzt mehr Aufgaben mit hoher Priorität erledigen, deren Schwerpunkt auf der Verbesserung unseres Geschäftsbetriebs liegt und verbringen weniger Zeit mit der Lösung von Problemen," sagt Sanders Die kürzere Vorbereitungszeit bedeutet auch, dass "wir flexibler auf Last-Minute-Anfragen reagieren können, beispielsweise wenn ein leitender Angestellter am Abend ins Ausland fliegt und noch schnell ein neues System installiert haben möchte," erklärt Sanders.

Nutzungsdauer von Computern kann um bis zu zwei Jahre verlängert werden
Früher hat ein Unternehmen das System ersetzt, wenn sich ein Benutzer über seine unerträgliche Langsamkeit beschwert hat Sanders sagt: "Heute installieren wir eine SSD und der Benutzer meint, dass er ein brandneues Notebook hat."

Durchschnittlich upgraden Unternehmen ihre Computersysteme alle drei Jahre. Durch die Installation neuerer Betriebssysteme auf SSDs und Upgrade des Computerspeichers konnte Sanders die Nutzungsdauer von vielen Systemen um fünf Jahre verlängern. Sanders sagt: "Es ist angenehm, dass wir nicht nur die CAPEX-Gesamtausgaben unsere Abteilung reduzieren konnten, sondern auch gleichzeitig unsere Kunden mit Systemen ausstatten konnten, über die sie glücklich sind."