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Optimierung von Speichern und SSDs

Optimierung von Speichern und SSDs in Servern

Wenn Ihre IT-Abteilung eine Implementierung von Windows Server 2012 und SQL Server 2012 in Erwägung zieht, sind gute Kenntnisse über die Reaktion von Serverspeichern und den Effekt von Solid-State-Speichern auf wichtige Freigabefunktionen auf beiden Plattformen wertvoll. VDX, ein führendes Beratungsunternehmen, das sich auf die Erstellung flexibler Lösungen für Desktops und Rechenzentren spezialisiert hat, veröffentlichte mit Genehmigung Kingstons eine detaillierte Studie über Virtualisierung und SQL-Server-Workloads. Diese beiden Bereiche sind am besten geeignet, die Optimierung sowohl von Serverspeichern als auch von SSDs abzuwägen, um neue Möglichkeiten und Leistungsverbesserungen in den verfügbaren Versionen voll auszuschöpfen.

Die Studie ist zwar detailliert, in den folgenden grundsätzlichen Leitlinien sollen jedoch nur die Optimierung von Serverspeichern und bewährte Verfahren zur Verwendung von SSDs hervorgehoben werden, um hohe I/O-Anforderungen für die Windows 2012 Version von Hyper-V zu erörtern, und um die beste Back-End-Hardwarearchitektur für den SQL Server 2012 Einsatz in Rechenzentren zu strukturieren.

Speicher und SSD-Optimierung, Überlegungen und Empfehlungen für die besten Verfahrensweisen:

  • Bei der Ausstattung des physischen Servers muss immer sichergestellt werden, dass die Speicherbänke fachgerecht mit Speichern in einer Triple-Channel- oder Quad-Channel-Speicherarchtitektur und NUMA bestückt werden. Für weitere Informationen über die optimale Konfiguration der DRAM von physischen Servern für Leistung, Speicherkapazität bzw. Energieverbrauch besuchen Sie bitte http://www.kingston.com/de/business/server_solutions.
  • Wenn Sie mit Hyper-V arbeiten, können Sie durch Einsatz von Dynamic Memory sicherstellen, dass Ihre Investition in den Serverspeicher am effektivsten genutzt wird. Workloads, wie beispielsweise Datenbankanwendungen, deren Einstellungen der Speicherkonfiguration möglicherweise nicht optimal konfiguriert sind, sollten mit besonderer Vorsicht gehandhabt werden, da der Einsatz von Dynamic Memory hier zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen kann. Die tatsächlichen Anforderungen an die Speicher- und Storageleistung müssen Ihnen für alle zu virtualisierenden Workloads bekannt sein.
  • Erwägen Sie, Gast-Paging-Dateien auf separaten VHDs auf SSDs einzurichten, vor allem für kritische Workloads. Dadurch wird sichergestellt, dass bei einer begrenzten Aufnahmefähigkeit des Hyper-V Hostspeichers die bestmögliche Leistung durch temporäre Auslagerung erzielt wird. Sie sollten sich auch überlegen, SSDs für Hyper-V Smart Paging-Dateien zu verwenden, um auch in Situationen mit eingeschränktem Speicher für optimale Leistung zu sorgen.

 

  • Überzeichnen Sie bei der SQL-Virtualisierung nicht den CPU und Speicher im Server. Analysieren Sie die SQL-Server-Instanz(en), um den Speicherbedarf festzulegen und konfigurieren Sie die Einstellungen dann mit max server memory, um unnötigen Speicherverbrauch für den Pufferpool zu vermeiden. Hyper-V Dynamic Memory kann SQL Servern zu Gute kommen, muss aber nicht. Wenn die Instanzen ordnungsgemäß für max server memory konfiguriert sind, ist der Speicherbedarf für die VMs vorhersehbar und möglicherweise kann auf Dynamic Memory verzichtet werden. Wenn die Einstellung max server memory nicht konfiguriert werden soll, verwenden Sie statische Speicher in der VM-Konfiguration. Verwenden Sie in diesem Fall keine Dynamic Memory und richten Sie auf dem Server nur eine SQL-Instanz ein.
  • Verwenden Sie Enterprise SSDs für Server für datenbankspezifische SQL oder Transaktionsprotokolle. SQL Tempdb wird von der Leistung der SSDs profitieren und kann einfach in einem lokalen Server verwendet werden, um hohe SAN-Kosten zu vermeiden. Profitieren Sie von der Leistungssteigerung und konsolidieren Sie die Transaktionsprotokolle aller Datenbanken in einem einzigen SSD-Array, anstatt sie auf einzelne Storage-Volumen zu verteilen. Wenn Sie mehr über die Kingston Enterprise SSD Angebote erfahren möchten, besuchen Sie http://www.kingston.com/de/ssd/enterprise.
  • Die temporäre VDI-Storageleistung wird signifikant von der Verwendung differenzierender (Delta) Datenträger zur SSD-Storage profitieren. Obwohl dies eine Herausforderung darstellt, ist letztendlich eine temporäre VDI das Zielmodell für den erfolgreichen ROI für VDI-Lösungen.

Das vollumfängliche Whitepaper über die Optimierung der Server-RAM und SSDs in Windows Server 2012 und SQL Server 2012 finden Sie unter „Optimierung von Speichern und SSDs in Windows Server 2012 und SQL Server 2012“.