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BETRACHTUNGEN AUF BASIS VON DESKTOP-VIRTUALISIERUNGSPROJEKTEN

Liquidware Labs engagiert sich seit seiner Gründung stark im Bereich Transformierung des Desktops. Mit unseren Produkten Stratusphere FIT zur Desktop-Bewertung und Stratusphere UX zur Validierung, deren Bewertungsmetriken in mehr als 400 Virtualisierungsprojekten eingesetzt wurden, können wir eine starke Erfolgsgeschichte vorweisen. Diese Geschichte zeigt deutlich, dass die Größenordnung von Server-Ressourcen und die Unterstützung der Desktop-Workloads für eine erfolgreiche VDI-Implementierung, ungeachtet der Angehensweise, nach einer neuen Methode festgelegt werden müssen. Unabhängig davon, ob Sie von vornherein in eine Bewertung investieren, oder einfach beginnen und später optimieren, gibt es kritische Faktoren, die berücksichtigt werden müssen.

Viele VDI-Früheinsteiger gehen davon aus, dass das Messen von Desktop-Workloads vor dem Beginn eines Virtualisierungsprojekts nur dazu dient, die Größenordnung und den Aufbau der Host-Serverumgebung zu bestimmen. Dies stimmt zwar teilweise, jedoch sind mit diesem Schritt weitere wichtige Vorteile verbunden, insbesondere, da dies auch mit dem Erstellen des optimalen Abbilds der virtuellen Maschine (VM) zusammenhängt. Wir glauben, dass eine VDI-Angehensweise unter Verwendung von Bewertungsmetriken einige wichtigen Vorteile mit sich bringt, wie:

  • Durchführung einer Bestandsaufnahme der aktuellen Benutzerumgebung – dies ist ein Ankerpunkt mit dem sichergestellt wird, dass das Benutzererlebnis nach der Konvertierung eines physischen in einen virtuellen Desktop/s gleichbleibend gut oder besser ist. Dieser Schritt ermöglicht auch, die Ressourcenauslastung und letztendlich das Benutzererlebnis vor und nach der Implementierung zu vergleichen.
  • Überwachen der Nutzung von Anwendungen, da sich dies auf Desktop-Pools bezieht – dieser Faktor der Bewertung zeigt auf, welche Anwendungen nur installiert sind und welche wirklich verwendet werden. Dieser Vorteil bringt auch Transparenz in den Ressourcenbedarf für Benutzer und für Gruppen.

Ungeachtet des Zeitpunkts, an dem Sie messen, lassen Sie nicht den äußerst wichtigen Schritt aus, den Bedarf an Computing-Ressourcen durch Endbenutzer zu bemessen. Dieser Eckpfeiler gehört zur erfolgreichen, optimalen Implementierung einer Desktop-Virtualisierung. Wir möchten hier nicht alle Schritte oder Prozesse für die Bewertung der Benutzer- und Maschinen-Workloads einzeln aufzählen, sondern die Wichtigkeit der Speicher- und Storage-Ressourcen herausstreichen. Insbesondere möchten wir darauf hinweisen, dass jeder Einzelne eine kritische Rolle für das Benutzererlebnis und für die Gesamtleistung der virtuellen Desktop-Workloads spielt.

WARUM SIND SERVERSPEICHER UND STORAGE-RESSOURCEN SO WICHTIG?

In der Architektur eines virtuellen Desktops weicht das Bereitstellen von Computing-Ressourcen für den Benutzer stark von dem ab, wie wir Desktops in der Vergangenheit bereitgestellt, verwaltet und optimiert haben. Auf den Punkt gebracht, wir verwalten Server und Storage-Ressourcen zur Unterstützung Ihrer VDI in einer Form, die ermöglicht, Engstellen in den Ressourcen Ihrer Umgebung zu identifizieren und auf ein Minimum zu begrenzen.

Wir haben bei der Arbeit mit Stratusphere UX festgestellt, dass die am häufigsten vorkommenden Engpässe in Zusammenhang mit Konsolidierungsverhältnissen, sowie Speicher- und Storage-Ressourcen stehen. Diese sehr häufig vorkommenden Leistungseinschränkungen können jedoch bereits in der Anfangsphase der Implementierung vermieden werden.

  • Schlechtes Konsolidierungsverhältnis – dieser häufige Engpass entsteht durch die nicht ausgewogene Nutzung von Ressourcen in Host-Servern. Zum Erreichen der in Bezug auf die Gesamtbetriebskosten (TCO) und die Rentabilität (ROI) gesetzten Ziele ist es äußerst wichtig, zu verstehen, welche Rolle CPU und Speicher bei der Optimierung der VDI-Leistung spielen.
  • Falsch dimensionierter VM-Speicher – Umlagern vom Speicher auf einen Datenträger im Gastbetriebssystem ist ein weiteres, häufiges Problem, das in einer VDI-Architektur zur Beeinträchtigung des Leistungsvermögens für den Benutzer führen kann. Dies kann sich besonders unangenehm auswirken, da auch Page-Sharing und Ballooning kein Umlagern verhindern können, wenn das VM-Gastbetriebssystem „der Ansicht ist“, dass es an seine Grenzen stößt.
  • Storage und verstärkte Boot-Aktivitäten – der erfolgreiche Einsatz einer VDI minimiert auch die, für die Erfüllung aller Anwendungsfälle, erforderliche Anzahl VM-Abbildungen. Dieser Wunsch kann sich negativ auswirken und verstärkte Boot- oder Login-Aktivitäten zur Folge haben, insbesondere, wenn die Storage-Anforderungen nicht für Normal- wie auch für Spitzenzeiten gemessen und entsprechend zugewiesen wurden.

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