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Technische Kurzanleitung

Kingstons Technologie zur Datenreduzierung verlängert die Lebensdauer von SSDs und bringt noch mehr Leistung.

Kingston SSDNow Solid-State-Drives (SSDs), mit integrierten LSI® SandForce® Controllern, arbeiten zur Verlängerung der Nutzungsdauer und Leistungskraft mit einer Technologie zur Datenreduzierung.

NAND-Flashtechnologie ist eine nicht-volatile Speichertechnologie, die beim Schreiben in den Host abgenutzt wird. SSDs werden nach Total Bytes Written (TBW) klassifiziert, nach

denen der Benutzer die voraussichtliche Nutzungsdauer einer SSD auf Basis ihrer täglichen Schreibvorgänge berechnen kann. Die Mehrzahl der in Client-Systemen wie Desktops, Notebooks und Ultrabooks installierten SSDs wird, außer in extremen Fällen, die Systeme überleben.

DuraWrite Technologie

Die meisten Daten in Client-Systemen sind gemäß einer LSI-Studie komprimierbar. Siehe nachstehende Abbildung 1:

Die meisten Daten in Client-Systemen sind gemäß einer LSI-Studie komprimierbar. Siehe nachstehende Abbildung 1:
(Je besser eine Datei komprimierbar ist, desto niedriger ist die Zahl; 100 % bedeutet, dass sie nicht komprimierbar ist.)

Im Sinne dieser Kurzfassung hat Technologie zur Datenreduzierung eine ähnliche Bedeutung wie Datenkomprimierung. Kingstons SSDs mit LSI SandForce Controllern komprimieren Daten, die in den NAND-Flashspeicher geschrieben werden. Durch diese Komprimierung wird der Umfang der auf die SSD zu schreibenden Daten reduziert und als weiterer Vorteil wird dynamisches Over-Provisioning generiert.

Over-Provisioning (OP) und dynamisches Over-Provisioning (Dynamic OP)

Kingston SSDs reservieren generell ungefähr 7 Prozent des NAND-Flashspeichers für den SSD Controller (Darum ist die Speicherkapazität für eine 128GB SSD nur 120GB, und ähnlich im Verhältnis bei 240GB/256GB und 480GB/512GB SSDs). Dieser OP-Platz wird zur Unterstützung der Funktionen des SSD-Controllers verwendet.

Jedoch wird durch DuraWrite Technologie zur Datenreduzierung der Umfang der auf einen NAND Flashspeicher geschriebenen Daten reduziert und ein dynamisches OP durch Freisetzen von zusätzlichem OP-Platz geschaffen.

Das folgende Beispiel (mit freundlicher Genehmigung von LSI) zeigt diese Vorteile:

Nehmen wir an, dass wir eine standardmäßige 256GB SSD haben, deren Speicherkapazität mit einem typischen Betriebssystem, Anwendungen und Benutzerdateien zu 80 Prozent ausgelastet ist. Somit hat die SSD 20 Prozent freien Platz, den der SSD-Controller als seine dynamische OP verwendet. Als nächstes sehen wir uns dieselbe SSD an, aber jetzt mit DuraWrite Technologie zur Datenreduzierung und vergleichen sie in Abbildung 2:

Abb. 2: SSD ohne Datenreduzierung vs. SSD mit DuraWrite (Grafiken mit freundlicher Genehmigung von LSI)

Beide SSDs verfügen über den standardmäßigen OP-Bereich für eine 256GB SSD (in dunkelgrün im Feld “Over Provisioning” angezeigt) und den freien Platzbereich, der als dynamischer OP-Bereich in beiden SSD-Arten fungiert.

Jedoch können wir in der rechten SSD mit DuraWrite Technologie zur Datenreduzierung sehen, dass der Umfang des Betriebssystems, der Anwendungen und verschiedener Benutzerdaten (der komprimierbare Anteil) kleiner ist. Dies resultiert aus der geringeren Auslastung des NAND-Flashspeichers der SSD für die Speicherung von Daten. Beide SSDs haben zwar 20 Prozent freien Platz, jedoch steht der rechten, mit DuraWrite Technologie ausgestatteten SSD ein wesentlich größerer dynamischer OP-Bereich zur Verfügung. Er kann zur Steigerung der Leistung der SSD verwendet werden und verlängert ihre Lebensdauer im Verhältnis zur links gezeigten Standard-SSD wesentlich.

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