Hellblaue Illustration, Vektor-Sanduhr aus digitalen Netzwerk, Linien und Dreiecke auf dunkelblauem Hintergrund
Wie Arbeits- und Festspeicher die digitale Entwicklung unterstützt haben

#KingstonCognate stellt Rafael Bloom vor

Foto von Rafael Bloom

Rafael Bloom hat in leitenden Positionen in den Bereichen Technologieprodukte, Marketingkommunikation und Geschäftsentwicklung Karriere gemacht. Seine Beratungspraxis konzentriert sich auf die neuen organisatorischen, produktbezogenen und kommunikativen Herausforderungen, die sich aus technologischen und regulatorischen Veränderungen ergeben.

Diese sehr vielseitige Arbeit beinhaltet Fachwissen über Information Governance und Compliance by Design, Datenschutz und neu entstehende Technologien wie AdTech, Mobile & 5G, Künstliche Intelligenz und Machine Learning.

Die digitale Entwicklung: Aus Speichern werden Erinnerungen

Lassen Sie mich mit einer Frage beginnen: Was ist der Unterschied zwischen Erinnerung und Lagerung bzw. Arbeits- und Festspeicher?

Wenn Sie das als eine technische Frage verstanden haben, dann könnten diese Begriffe vielleicht als austauschbar betrachtet werden. Ihre Bedeutung weist sicherlich Überschneidungen auf. Betrachtet man sie jedoch in einem weiteren Sinne, etwa als den Unterschied zwischen dem Betrachten eines alten Familienalbums (Erinnerung, analog zu Arbeitsspeicher) und dem Durchblättern des Inhalts eines Aktenschranks im Büro (Lagerung, analog zu Festspeicher), dann unterscheiden sie sich in ihrer Bedeutung ganz erheblich.

Das Fotoalbum könnte alle möglichen Gefühle hervorrufen, während ein Aktenschrank mit ziemlicher Sicherheit keine Gefühle auslöst - vorausgesetzt, der Leser sehnt sich nicht voller Nostalgie im Fernarbeitszeitalter zu den Büromöbeln der frühen 2020er Jahre zurück!

Bei der Erinnerung, dem Arbeitsspeicher, geht es in diesem Sinne um Erfahrungen und Emotionen, während es sich bei der Lagerung, dem Festspeicher, im Vergleich dazu lediglich um die Aufbewahrung von Aufzeichnungen handelt. Beides ist natürlich wichtig.

Arbeitsspeicher im Wandel der Zeit

Kingston Speichermodule auf grauem Hintergrund mit Reflexion darunter

Die zunehmende Unterscheidung zwischen Arbeits- und Festspeicher erklärt, warum sich unsere Erfahrung mit der Technologie so radikal verändert hat, seit die Computertechnik in den 1980er Jahren ihren Siegeszug antrat. Ich habe schon einmal über diese früheren Zeiten geschrieben, und eines der Dinge, die ich so bemerkenswert finde, ist, wie viel man, im Falle meines ZX Spectrum, aus nur 16 kB Arbeitsspeicher herausholen konnte. Als ich diese mit einem fadenscheinigen, klobigen 32-kB-Speicherpaket erweitert habe, wurde die Tür zu noch mehr Spaß, größerer Tiefe und reicheren Erfahrungen geöffnet.

Schon damals ging es beim Arbeitsspeicher, der Erinnerung nicht um die Lagerung an sich, sondern um neue Möglichkeiten. Der Arbeitsspeicher ermöglichte es der CPU eines Computers, die Neuerschaffung einer ganzen Welt zu übernehmen. Die Grafik wurde lebendiger, so wie wir es heute noch aus den 1980er Jahren kennen; die Umgebungen wurden abwechslungsreicher und charaktervoller, und das hatte nicht nur mit der Prozessorleistung zu tun. Ohne die wachsende Fähigkeit des Arbeitsspeichers, große Datenmengen mit immer höherer Geschwindigkeit zu bewegen, könnte der Prozessor seine Fähigkeiten nicht voll ausschöpfen.

Kingston ist nicht nur ein Anbieter von Festspeicher. #KingstonIsWithYou Dies verleiht uns als Einzelne mehr Macht: Was auch immer wir mit unserer Technologie erreichen wollen, der Arbeitsspeicher ist der Schlüssel, um mehr aus der Technik herauszuholen. Sie sind sich dessen bewusst, dass die sich entwickelnde Technologie die Macht hat, unser tägliches Leben zu verändern. Es gab viele Fortschritte in der RAM-Technologie, wie z. B. den Übergang von 8Gbit zu 16Gbit, die Erhöhung der Kapazität auf bis zu 64GB und die Geschwindigkeitssteigerung auf bis zu 3.200Mhz. Auch die Festspeichertechnologie hat sich weiterentwickelt, von SATA zu NVMe und von PCIe Gen3 zu PCIe Gen4, das doppelt so schnell wie sein Vorgänger sein wird.

Ein Blick zurück in der Technologiezeit

Dies gilt vor allem für die Digitalisierung der Medien, der Kultur und der Künste, denn dort hat innerhalb von nur wenigen Jahren eine Revolution stattgefunden. Ich habe eine Plastikkiste voller VHS-Kassetten auf meinem Dachboden, die den Tod der physischen Medien bezeugen. Es gibt viele Faktoren, die zu dem heutigen Konsummodell für Musik, Filme und andere digitale Produkte wie Computerspiele geführt haben, die heute sicherlich als eine wichtige neue Form des künstlerischen Ausdrucks akzeptiert werden müssen.

KI-Gesichtsumriss mit Platine und Binärcode-Datenstrom auf blauem Hintergrund

Als ich um das Jahr 2002 herum meine erste Digitalkamera kaufte, konnte ich auf der herausnehmbaren Speicherkarte (keine Cloud-Uploads) etwa 90 bis 100 Fotos mit 3,2 Megapixeln speichern. Das bedeutete zwar einen gewaltigen Fortschritt gegenüber einem Kodak-Film, aber ich musste immer noch ein wenig darüber nachdenken, ob es sich lohnte, auf den Auslöser zu drücken. Heutzutage können 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde ganz natürlich auch mit einem Mittelklasse-Handy aufgenommen werden, ohne dass eine separate Kamera erforderlich ist. Der Prozessor hat viel damit zu tun, ebenso wie die Software, aber es sind die RAM-Speicherchips, die den Rest der schweren Arbeit erledigen.

Während wir von 8-Bit-Chipsätzen zur heute üblichen 64-Bit-Architektur übergegangen sind, haben die Fortschritte von Kingston bei der Herstellung von Arbeits- und Festspeichern mit diesem enormen Wachstumszyklus Schritt gehalten. Wenn man über die nächste Phase unseres technologischen Wachstums nachdenkt, scheint es klar zu sein, dass die künstliche Intelligenz, die KI, einer der wichtigsten Motoren sein wird, der analytische und vorausschauende Fähigkeiten in die Alltagstechnologie einbringen wird.

Technologie, die die Zukunft trägt

Genauso wie integrierte Schaltkreise, ICs, für bestimmte Zwecke optimiert wurden, z. B. PC-CPUs, spezielle Grafikkarten oder Steuerungen für Industriemaschinen, sind für eine hohe Leistung im Bereich der künstlichen Intelligenz Hochleistungs-Arbeits- und Festspeicher erforderlich. Kingston ist bereits jetzt ein Vorreiter in Sachen RAM und Festspeicher, die auf die Anforderungen von künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und IoT zugeschnitten sind.

Und wie sieht es mit dem Festspeicher aus, der im Vergleich dazu als fast glanzlos gelten könnte? Wie beim Arbeitsspeicher hat sich auch hier das Verständnis für die Bedeutung der Datenspeicherung grundlegend geändert, so dass Daten nicht nur als Belastung, sondern auch als vorteilhafte Ressource betrachtet werden. Die neue Welle datenbezogener Rechtsvorschriften, von der Datenschutz-Grundverordnung bis zum kalifornischen Verbraucherschutzgesetz und anderen, bedeutet, dass die meisten Unternehmen eine neue Strategie für die verschiedenen Datenlebenszyklen und die damit verbundenen Prozesse benötigen. Festspeicher ist nicht mehr das passive Gefäß für Daten, das er früher war – heute müssen sie sicher, repliziert, verschlüsselt und organisiert sein.

Die frühen 2020er Jahre waren für viele Menschen auf der ganzen Welt eine Zeit der scheinbar nicht enden wollenden Krise. Wir sollten jedoch bedenken, wie sehr uns die Technologie hilft, wenn es darum geht, diese nach unseren besten Möglichkeiten zu meistern. Wir sind uns dank der Technik heute näher, sowohl im Geschäftsleben als auch in unseren Gemeinschaften und Familien.

Seit mehr als 30 Jahren ist Kingston ein fester Bestandteil des IT-Rückgrats von Unternehmen. Kingston investiert weiterhin Millionen in die Entwicklung und Erprobung seiner Arbeits- und Festspeicherprodukte, um zukünftige Technologien für KI, IoT und TechforGood-Initiativen zu unterstützen.

#KingstonIsWithYou

Draufsicht auf einen Laptop auf einem dunklen Schreibtisch mit Leiterbahnenabbildungen

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