Kingstons sozial und ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln

Übersicht

Als verantwortungsvolles Unternehmen verpflichtet sich die Kingston Technology Company, Inc., ihr Geschäft nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten zu führen. Kingstons Grundphilosophie beruht seit 24 Jahren auf den Kernwerten des Unternehmens: Respekt, Loyalität, Integrität, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, Investieren in unsere Mitarbeiter und haben Spaß an der Arbeit im Kollegenkreis. Diese Kernwerte spiegeln sich auch in unserer Verpflichtung wider, positive Veränderungen in den Gemeinwesen in unserem Umfeld zu bewirken und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Soziale Verantwortung

Unsere Mitarbeiter stellen für Kingston die wichtigste Ressource dar. Wir bieten ihnen deshalb an allen Standorten ein respektvolles, sicheres und gesundes Umfeld in einem Managementsystem gemäß OHSAS 18001, das im Juni 2004 zertifiziert wurde.

Im Bereich Sicherheit haben wir an allen Standorten Schritte zur Unfallverhütung implementiert, wie Risikobewertung, Aus- und Weiterbildung in Gesundheits- und Sicherheitsbelangen am Arbeitsplatz, und Notfallübungen. Zum Wohl unserer Mitarbeiter bietet Kingston eine Reihe von Gesundheits-Programmen an. Hierzu gehören auch gesundheitliche Aufklärung durch Heil- und Pflegekräfte, Fitness-Programme und Gesundheits-Newsletter.

Kingston begrüßt und respektiert kulturelle Diversität und verpflichtet sich, diese zu fördern. Wir behandeln alle Menschen in jedem Bezug auf ihre Beschäftigung fair, ungeachtet der folgenden Aspekte: Rassenzugehörigkeit, Hautfarbe, nationale Herkunft, Abstammung, Religion, Geschlecht, Schwangerschaft, Familienstand, vermeintliche oder tatsächliche sexuelle Orientierung, Alter, physische oder psychische Gebrechen, Fürsorgestatus der Familie, Veteranenstatus oder Gesundheitszustand, einschl. genetischer Merkmale. Kingston verbietet die Diskriminierung oder Bedrohung von Personen aus einem der vorgenannten Gründe, oder aus einem anderen Grund, gegen den sie gesetzlich geschützt sind.

Sowohl in ihrer Firmenpolitik als auch in der Praxis engagiert sich Kingston weltweit für den Schutz der Rechte seiner Mitarbeiter. Wir erfüllen alle lokalen Arbeitsgesetze an allen Kingston Standorten vollumfänglich, einschließlich Gesetzen über Mindestalter, Arbeitsstunden, Überstunden, Löhne und Sozialleistungen. Es gibt bei uns keinerlei Art von erzwungener Beschäftigung und unsere Mitarbeiter haben das Recht, sich nach Belieben zu gruppieren.

Edelmetalle aus Konfliktzonen

Kingston teilt das Anliegen unserer Kunden, für die Herstellung unserer Produkte keine „Edelmetalle aus Konfliktzonen“ zu verwenden. Als „Edelmetalle aus Konfliktzonen“ werden bestimmte Edelmetalle (wie Zinn, Tantal, Wolfram oder Gold) bezeichnet, die in Ländern gefördert werden, aus denen bewaffnete Konflikte und Menschenrechtsverletzungen berichtet werden. Unsere Selbstverpflichtung hinsichtlich dieser Problematik umfasst zwei Stufen:

Wir gehen auf diese Problematik ein und begegnen ihr mit einem zweistufigen Konzept:

1) Kingston stellt durch entsprechende Schritte sicher, dass für unseren Herstellungsprozess eingekaufte Materialien, die Edelmetalle enthalten, keine Edelmetalle sind, die aus Konfliktzonen stammen. Kingston verlangt von allen Zulieferern die schriftliche Zusicherung, dass die Edelmetalle und Rohstoffe der im Herstellungsprozess von Kingston Produkten verwendeten Metalllegierungen nicht aus von Konflikten betroffenen Zonen und Hochrisikozonen oder anderen Regionen stammen, aus denen Menschenrechtsverletzungen bekannt sind.

2) Zudem stellt Kingston mit seiner Lieferkette sicher, dass für die Herstellung unserer Produkte nur Komponenten eingekauft werden, die keine Edelmetalle aus Konfliktzonen enthalten. Wir fordern von unseren Zulieferern, dass sie unser Anliegen teilen, und sind im Rahmen unserer Sorgfaltspflicht stets bemüht, die erforderlichen einschlägigen Informationen und entsprechenden Nachweise zu beschaffen.

Umweltverantwortung

Kingston trägt seinen Teil zum Umweltschutz bei. Kingston wurde im Juni 2004 nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert. Wir bemühen uns um eine klimaneutrale Produktion und beziehen umweltsensible Themen in unseren Geschäftsbetrieb ein. Unsere Bestrebungen in dieser Hinsicht zeigen sich auch durch unsere aktive Teilnahme am Carbon Disclosure Project (CDP). Da unser CO2-Ausstoß hauptsächlich auf den Energieverbrauch in unseren Anlagen zurückzuführen ist, forschen wir nach Möglichkeiten zur Senkung unseres Energieverbrauchs.

Wir versuchen, in allen Standorten die Wiederverwertung zu intensivieren und versuchen, den in unseren Betrieben anfallenden Abfall so weit wie möglich zu recyceln. Kingston ist der erste Speicherhersteller in den USA, der für seine Kunden ein Recycling-Programm für elektronische Geräte eingeführt hat.

Kingstons Verantwortungsbewusstsein zeigt sich auch durch die Auswahl umweltfreundlicher Verpackungsmaterialen und die Suche nach Möglichkeiten zur Verwendung von wiederverwerteten Materialen, die von Kunden nach Gebrauch zurückgegeben wurden.s.

Gemeinwesen

Kingston versteht sich als „Weltbürger“ und ist stets bemüht, positive Veränderungen herbeizuführen. Mit Hilfe unserer Mitarbeiter beteiligt sich Kingston an Bestrebungen, das Umfeld in dem wir tätig sind, zu verbessern. Dazu gehören lokale Lebensmittelhilfen, Co-Sponsoring von Wohltätigkeitsveranstaltungen und Spenden von Lehreinrichtungen an Schulen.

Carbon Disclosure Project

CDP, auch bekannt als Carbon Disclosure Project, betreibt das globale Offenlegungssystem, das es Unternehmen, Städten, Staaten und Regionen ermöglicht, ihre Umweltauswirkungen zu messen und zu steuern.

Das Lieferkettenprogramm von CDP ermöglicht es Lieferanten, Klima-, Wald- und Wassersicherheitsdaten an ihre Kunden zu übermitteln.

Indem sie den greifbaren wirtschaftlichen Nutzen von Offenlegung und Maßnahmen erkennen, steigern die Unternehmen ihre Bestrebungen und unternehmen wichtige Schritte, um den Klimawandel, die Entwaldung und die Wassersicherheit anzugehen. Dies sichert ihre langfristige Nachhaltigkeit und Rentabilität und versetzt sie in die Lage, auf regulatorische und politische Veränderungen zu reagieren

Kingston arbeitet Jahr für Jahr an einer Verbesserung der Daten und des Informationsumfangs an unseren Standorten auf der ganzen Welt.

Klimawandel

Gesamte globale Scope-1-Emissionen nach Regionen CY2019
OrtScope-1-Emissionen (Tonnen CO2e)
USA 12.92
Taiwan, Region China 0.01
China 133.8
Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland 0.79
Gesamte globale Scope-2-Emissionen nach Regionen CY2019
OrtScope 2, standortbasiert (Tonnen CO2e)Eingekaufte/r und verbrauchte/r Elektrizität, Wärme, Dampf oder Kühlung (MWh)Eingekaufte/r und verbrauchte/r kohlenstoffarme/r Elektrizität, Wärme, Dampf oder Kühlung (MWh) mit marktbasiertem Ansatz
USA 1627.28 7273.64 0
Taiwan, Region China 16313.41 21280.3 0
China 11196.66 15186.74 0
Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland 552.81 1295.89 0

RoHS Angaben zur Richtlinienerfüllung

RoHS 2 Richtlinie (2011/65/EU)

RoHS 2 Richtlinie (2011/65/EU) Die Richtlinie 2011/65/EU wurde am 21. Juli 2011 verabschiedet. Die Richtlinie ist eine Neufassung der aktuellen Richtlinie über die beschränkte Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS 1), die 2003 von der Europäischen Union (EU) verabschiedet wurde. Die Neufassung befasst sich mit denselben Elementen wie die Richtlinie von 2003: Blei, Cadmium, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE), jedoch ist im neuen Umfang die Bewertung von gefährlichen Substanzen in elektrischen und elektronischen Geräten enthalten. Die RoHS 2 zielt hauptsächlich auf die Entwicklung besserer gesetzlicher Voraussetzungen und eine Erhöhung der Rechtssicherheit ab. Sie sieht auch eine schrittweise Erweiterung der RoHS-Anforderungen für alle EEE, Kabel und Ersatzteile im Hinblick auf ihre volle Einhaltung bis 22. Juli 2019 vor. Die RoHS 2 tritt ab 2. Januar 2013 in Kraft.

Kingston hat fleißig daran gearbeitet, sicherzustellen, dass alle in Europa verkauften Kingston Produkte und ihre Verpackungsmaterialien die RoHS 2 voll erfüllen. Eine Erklärung über die RoHS-Erfüllung kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Kingston hat die technische Dokumentation gemäß der Richtlinie erstellt und zusammengefasst (Entscheidung Nr. 768/2008/EC), und bewahrt diese für einen Zeitraum von 10 (zehn) Jahren auf. Als Nachweis der Konformität wird die technische Dokumentation allen nationalen Behörden auf Anfrage vorgelegt.

Bei Fragen hinsichtlich der RoHS-Richtlinienerfüllung unserer Produkte wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder Reseller.

Umsetzung der REACH-Verordnung durch Kingston

Die Verordnung Nr. 1907/2006 (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals – REACH) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist und über einen Zeitraum von 11 Jahren (bis 2018) umgesetzt wird. Kingston produziert, importiert und liefert keine Substanzen, die dieser Verordnung unterliegen, und Kingston hält sich an alle Beschränkungsanforderungen, die im Anhang XVII der REACH-Verordnung angegeben sind. Kingston unterstützt das grundlegende Ziel von REACH, das regulatorische System der Europäischen Union über Chemikalien weiter zu verbessern, einschließlich der Absicht, die öffentliche Gesundheit und Sicherheit zu fördern und die Umwelt zu schützen.

EU-Hersteller und Importeure sind verpflichtet, chemische Stoffe, die sie in Mengen von mehr als einer Tonne jährlich herstellen oder importieren, zu registrieren. Da Kingston über Niederlassungen in Europa verfügt, erkennen wir unsere Verpflichtung im Sinne von REACH an und haben die Chemikalien in unseren Produkten, die die von ECHA festgelegten Kriterien erfüllen, vorregistriert. Kingston ist nicht mit Herstellung oder Import von Chemikalien in die EU befasst. Daher unterliegt Kingston derzeit keinen weiteren Registrierungspflichten.

Informationen über besonders besorgniserregende Stoffe (Substances of Very High Concern – SVHC)

Lieferanten von Erzeugnissen müssen die Empfänger mit Informationen über besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) versehen, wenn sie in einer Konzentration von 0,1 % auf Erzeugnisebene vorhanden sind. SVHC werden zur Autorisierung, die von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) vorgenommen wird, in einer Kandidatenliste definiert.

Die veröffentlichten SVHC-Kandidatenlisten beinhalten 144 Stoffe. Kingston Produkte wurden auf SVHC auf Artikelebene untersucht, und keine SVHC sind in einer Konzentration über dem Grenzwert von 0,1 % (nach Gewicht) vorhanden.

Kingston wird weiterhin die SVHC-Kandidatenlisten, die von ECHA für zusätzliche Stoffe herausgegeben werden, überprüfen. Falls Änderungen notwendig werden, werden unsere Kunden und die Europäische Chemikalienagentur darüber informiert, um diese und alle zukünftigen REACH-Vorschriften zu erfüllen.

Erklärung zur PFOS-Richtlinienerfüllung

Konformitätserklärung – PFOS-Einschränkung für den Umweltschutz

Kingston Technology verwendet keine Perfluoroctansulfonate (PFOS) in seinen Herstellungsverfahren.

Eine begrenzte Anzahl von Wafer-Herstellungsverfahren der Die-Komponentenzulieferer verwendet PFOS bei einigen kritischen Anwendungen bei Lichtschutzbeschichtungen ihrer Photolithographieprozesse bei der Wafer-Herstellung. Diese Anwendungen gehören jedoch zu den für die Photolithographie vorgesehenen Ausnahmen in Übereinstimmung mit EU-Richtlinie 2006/122/ECOF, in welcher die Verwendung von PFOS eingeschränkt ist.

Basierend auf dem zugehörigen Datenmaterial, das Kingston von seinen Lieferanten bereitgestellt wird, gehen wir davon aus, dass in keinem der Produkte, die aus Die-Komponenten hergestellt werden, welche uns zugeliefert werden, PFOS verbleibt, und dass in keinen Kingston Produkten PFOS enthalten ist.

UK Modern Slavery Act (britisches Gesetz über moderne Sklaverei), Australia Modern Slavery Act (australisches Gesetz über moderne Sklaverei) und California Transparency in Supply Chains Act (Kalifornisches Gesetz über Transparenz in den Versorgungsketten) (SB657)

Finanzjahr bis 31. Dezember 2020

Die Kingston Technology Corporation und ihre weltweiten Standorte (im Folgenden zusammenfassend als „Kingston“ bezeichnet) ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das Speicherprodukte und Gaming-Peripheriegeräte entwickelt. Kingston verfügt über globale Produktionsstätten und eine weltweite Marktpräsenz. Als solche sind wir nicht nur verpflichtet, sondern haben uns auch selbst dazu verpflichtet, die Menschenrechte in der ganzen Welt zu unterstützen. Wir tolerieren keine Form der modernen Sklaverei, die Zwangsarbeit, Arbeitsverpflichtete (einschließlich Schuldknechtschaft) oder vertragliche Knechtschaft, unfreiwillige Gefängnisarbeit, Sklaverei oder Menschenhandel durch Lieferanten von Kingston oder zu anderen Zwecken beinhaltet.

Diese Erklärung wird gemäß den Anforderungen des britischen Modern Slavery Act, des australischen Modern Slavery Act und des California Transparency in Supply Chains Act (SB657) abgegeben und stellt Kingstons Erklärung zur modernen Sklaverei für das am 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr dar.

Kingstons Bekenntnis zum Verbot der modernen Sklaverei ist Teil einer größeren Anstrengung, Kingstons Standards an unseren Grundwerten auszurichten: Förderung der geschäftlichen Integrität und des ethischen Verhaltens sowie Transparenz und Rechenschaftspflicht in der Lieferkette. Wir sind der sozialen und ökologischen Verantwortung verpflichtet und wollen einen starken und positiven Beitrag für die Gesellschaften und Menschen leisten, denen das Unternehmen und seine Mitarbeiter dienen. Wir sind bestrebt, unsere Produkte über eine Geschäfts- und Lieferkette zu liefern, die die Menschenrechte und die Würde der Arbeit respektiert und sich an Gesetze hält, die moderne Sklaverei in Kingstons direkten Betrieben oder in der Lieferkette verbieten.

Struktur, Geschäft und Lieferkette

Kingston ist ein führender Hersteller von DRAM- und Speichermodulen, Flash-Speicherprodukten wie SSDs, USB-Sticks, SD-Karten und Lesegeräten sowie von Gaming-Peripherieprodukten wie HyperX-Gaming-Produkten und -Zubehör. Kingston erzielt Einnahmen hauptsächlich aus dem Verkauf von Produkten, OEM-Dienstleistungen und Auftragsfertigung. Unsere Bemühungen zur Bekämpfung der modernen Sklaverei erfordern, dass wir uns auf unsere ausgezeichneten Beziehungen zu unseren globalen Lieferanten verlassen können, die in unserem Namen produzieren oder Dienstleistungen erbringen.

Kingston arbeitet weltweit mit vielen Lieferanten zusammen, die unser Geschäft und unseren Betrieb unterstützen, einschließlich der Hardware-Fertigung und unserer erweiterten Belegschaft. Aus diesem Grund ergreift Kingston Maßnahmen, um sicherzustellen, dass wir mit unseren Lieferanten zusammenarbeiten, um ihnen die Einführung von Richtlinien und Praktiken zu erleichtern, die das Risiko einer modernen Sklaverei in ihren Lieferketten minimieren.

Interne Verwaltung, Rechenschaftspflicht und Programme

Kingstons Programm zur sozialen Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility, CSR) umfasst ein Team weltweiter Kingston-Mitarbeiter, die sich dafür einsetzen, ethische Praktiken zu gewährleisten, einschließlich Arbeits- und Menschenrechte, Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und Arbeitspraktiken, Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Umwelt und Unterstützung unserer globalen Gemeinschaften. Um unseren Verpflichtungen zu ethischem Handeln nachzukommen, finden jährliche Treffen unter Einbeziehung aller weltweiten Kingston-Standorte statt, um Erwartungen festzulegen, alle Standorte über CSR-Bemühungen auf dem Laufenden zu halten sowie kurz- und langfristige Pläne zu besprechen. Im Rahmen dieser jährlichen globalen Treffen zieht Kingston weiterhin das Top-Management, Führungskräfte und Mitarbeiter mit ein, um Kingstons Bemühungen gegen die moderne Sklaverei sicherzustellen und Verbesserungen des gesamten CSR-Programms zu untersuchen.

Richtlinien zu ethischem Verhalten und zur Prävention moderner Sklaverei

Kingston verfügt über einen Verhaltenskodex, der die Erwartungen an die Mitarbeiter von Kingston und an unsere Lieferanten gleichermaßen umreißt. Der Verhaltenskodex von Kingston legt Richtlinien zum Schutz der Gesundheit, Sicherheit und Behandlung von Arbeitnehmern fest, die jede Form der modernen Sklaverei verbieten. Von Mitarbeitern, Auftragnehmern und Lieferanten von Kingston wird erwartet, dass sie sich an unseren Verhaltenskodex halten, um interne Standards und Verfahren für die Rechenschaftspflicht gegenüber allen Parteien aufrechtzuerhalten, die die Unternehmensstandards von Kingston in Bezug auf moderne Sklaverei nicht erfüllen. Jeder Mitarbeiter, der im Verdacht steht, gegen den Verhaltenskodex von Kingston oder damit verbundene Richtlinien zu verstoßen, wird einem Disziplinarverfahren unterzogen und dieses kann zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses führen. Kingston hält eine unternehmensweite Rechenschaftspflicht und Beschwerdemechanismen (z.B. die Kingston-Hotline) aufrecht, die sowohl Mitarbeitern als auch externen Parteien zur Verfügung stehen. Kingston wird allen Berichten über Menschenhandel und Sklaverei in seiner Geschäfts- oder Lieferkette nachgehen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um alle Probleme, die sich daraus ergeben, zu beheben. Während des letzten Finanzjahres sind keine derartigen Berichte eingegangen.

Weitere Informationen finden Sie im Verhaltenskodex von Kingston unter .

Risikobewertung und Sorgfaltspflicht

Kingston bewertet regelmäßig das Risiko der modernen Sklaverei in unseren Lieferketten. Im Jahr 2019 haben wir unsere Lieferanten-Risikobewertungen erweitert, indem wir ein Lieferantenbewertungssystem geschaffen haben, das verschiedene Aspekte der Bewertung von Lieferanten identifiziert, einschließlich Komponenten, die spezifisch für die moderne Sklaverei sind. Wir haben auch unser CSR-Risikobewertungsprogramm aktualisiert, indem wir Wege zur Identifizierung der Risiken der modernen Sklaverei aufgezeigt haben, und wir haben unser Bewertungssystem für die Risikobewertung überprüft. Das aktualisierte CSR-Risikobewertungsprogramm umfasst eine Überprüfung und Analyse, um risikoreichere Bereiche der Geschäftstätigkeit bei Kingston auf der Grundlage von externen Berichten und Standards sowie von Bundes- und lokalen Gesetzen nach Land oder Region zu identifizieren. Zu den Elementen, die bei der Durchführung einer Risikobewertung berücksichtigt werden, gehören unter anderem die von Kingston belieferten Branchen, die Art der Arbeit, die Geografie und die Glaubwürdigkeit des Lieferanten.

Die Kombination des Lieferantenbewertungssystems und des CSR-Risikobewertungsprogramms ermöglicht es uns, Lieferanten mit höherem Risiko in unserer Lieferkette zu identifizieren und eine Vielzahl von Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Risiko zu verringern und eine angemessene Sorgfaltspflicht zu erreichen.

Kingston hat seine Sorgfaltspflicht unter anderem durch unsere fortgesetzte Mitgliedschaft bei der Responsible Business Alliance (RBA) wahrgenommen. Als Mitglied der RBA verpflichten wir uns, unsere eigenen Richtlinien und Abläufe schrittweise an die Bestimmungen des RBA-Verhaltenskodex anzugleichen sowie unsere Lieferanten und Subunternehmer zu unterstützen und zu ermutigen, dies ebenfalls zu tun. Die RBA-Mitgliedschaft setzt unter anderem voraus, dass die Mitglieder eine entschiedene Haltung gegen moderne Sklaverei einnehmen.

Darüber hinaus beinhaltet die Mitgliedschaft nicht nur die Plausibilität von Kingston, von anderen RBA-Teilnehmern auditiert zu werden, sondern auch die Möglichkeit, RBA-Audits bei unseren Lieferanten anzufordern. RBA-Audits werden durchgeführt, um die Politik und Praxis eines Lieferanten im Hinblick auf Risiken für moderne Sklaverei und Kontrollen sowie deren Management und die Aufsicht über die eigenen Lieferanten zu bewerten. RBA-Audits werden von RBA-zertifizierten Drittunternehmen durchgeführt.

Audit-Ergebnisse, die auf potenzielle Risiken der modernen Sklaverei hinweisen, werden angesprochen. Von den Lieferanten wird erwartet, dass sie eine Ursachenanalyse durchführen und einen Plan entwickeln, um alle während eines Audits festgestellten Probleme innerhalb der von der RBA festgelegten Fristen anzugehen, einschließlich aller Feststellungen im Zusammenhang mit moderner Sklaverei. Abschlussaudits bestätigen, dass die Feststellungen geklärt wurden; und wenn ein Lieferant ein Problem nicht behebt, kann Kingston die Geschäfte mit dem Lieferanten reduzieren oder aussetzen.

Kingston hat auch die Zahl der Lieferantenaudits erhöht, die wir jährlich durchführen, um das Bewusstsein unserer Lieferkette zu verbessern und die Risiken der modernen Sklaverei zu verringern. Lieferanten-Audits werden von Kingston nach den Audit-Richtlinien der RBA durchgeführt und folgen der Struktur der RBA für Korrektur- und Folgemaßnahmen. Folge-Audits tragen dazu bei, die Lieferanten zur Rechenschaft zu ziehen und eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Betriebsabläufe zu gewährleisten, um die moderne Sklaverei zu bekämpfen. Kingston bewertet und plant die Lieferantenaudits regelmäßig auf jährlicher Basis.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie war Kingston aufgrund von Reiseverboten nicht wie geplant in der Lage, persönliche Lieferantenaudits durchzuführen. Wenn dies wieder sicher ist, planen wir die Wiederaufnahme der persönlichen Lieferantenaudits.

Zusätzlich zu den persönlichen Lieferantenaudits bittet Kingston seine Lieferanten, Fragebögen zur Selbstbewertung (Self Assessment Questionnaires, SAQ) über ihre Arbeitsbedingungen und ihr CSR-Programm auszufüllen. SAQs ermöglichen es uns, arbeitsbezogene Warnflaggen zu identifizieren, die unsere Entscheidung beeinflussen können, eine bestehende Beziehung mit einem Lieferanten fortzusetzen oder zu ändern.

Kingston ist der festen Überzeugung, dass zu unserer Verantwortung für die Sorgfaltspflicht auch Transparenz gehört. Unser Engagement für die soziale Verantwortung von Unternehmen, einschließlich unserer Bemühungen gegen die moderne Sklaverei, finden Sie in unserem Jahresbericht Global Reporting Initiative (GRI). Der GRI-Bericht enthält detaillierte Informationen über Kingston als Organisation sowie über seine finanziellen und operativen Aktivitäten und wird auf unserer Website veröffentlicht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die transparente Berichterstattung über die GRI-Plattform hält Kingston in der Verantwortung und zeigt Kingstons Engagement für die Verhinderung moderner Sklaverei.

Schulung

Im Jahr 2020 hat das CSR-Team globale Anstrengungen unternommen, um alle Kingston-Mitarbeiter weltweit über das CSR-Programm von Kingston und die neuen Ziele und Vorgaben, die wir als internationales Unternehmen zu erreichen hoffen, zu schulen. Schulungen zum Verhaltenskodex von Kingston stärken die Erwartung, dass unsere Mitarbeiter, die erweiterte Belegschaft und unsere Lieferant die geltenden Gesetze befolgen und Bedenken wegen illegaler oder unethischer Aktivitäten melden.

Das Top-Management, Führungskräfte und Mitarbeiter, die direkt für das Lieferkettenmanagement verantwortlich sind, erhalten regelmäßig Schulungen zu den Elementen des SB 657, des britischen Modern Slavery Act und des australischen Modern Slavery Act, damit sie Warnzeichen für moderne Sklaverei innerhalb der Lieferkette erkennen können. Angesichts der aktuellen Herausforderungen der Pandemie hat das CSR-Team eine Online-Schulung entwickelt, damit es für die relevanten Parteien zugänglicher ist.

Bewertung der Wirksamkeit und Berichterstattung darüber

Wie bereits erwähnt, plant Kingston RBA-Audits und führt auch eigene Audits bei Lieferanten und ihren Einrichtungen durch. Diese Audits umfassen eingehende Betriebsbesichtigungen, Treffen mit dem Management, Befragungen der Mitarbeiter vor Ort, Dokumentenprüfungen und Bewertungen verwandter Bereiche wie Schlafsäle, Cafeterien, Abwasserbehandlungsanlagen und Lagerhäuser. Das Audit-Protokoll dient dazu, die Leistung von Lieferanten mit höherem Risiko in Bereichen zu bewerten, die unter unseren Verhaltenskodex fallen, einschließlich des Risikos der modernen Sklaverei.

Wie bereits erwähnt, werden sowohl die Ergebnisse der RBA- als auch des Kingston-Audits genau verfolgt, um die Wirksamkeit der Korrekturmaßnahmen zu gewährleisten.

Kingston ist sich der Grenzen von Audits bewusst. Als solches führte das CSR-Team 2018 weltweit eine Wesentlichkeitsbewertung von Kingston-Mitarbeitern durch, um sie einzubinden und ein besseres Verständnis dafür zu erhalten, wo ihr Wissen und das Erkennen der modernen Sklaverei liegen. Diese Wesentlichkeitsbewertung hat uns geholfen, unseren GRI-Bericht zu vervollständigen. Es ist geplant, diese Bewertungen auszuweiten, um ein breiteres Spektrum von internen und externen Interessengruppen Kingstons zu berücksichtigen und Daten zu sammeln, um zu beurteilen, wie wir die moderne Sklaverei weiterhin bekämpfen und innerhalb der Lieferkette Kingstons minimieren können.

Außerdem sendet Kingston den Direktlieferanten den Code of Conduct (Verhaltenskodex) und ein Rückmeldeschreiben zu, in dem bestätigt wird, dass die in Kingston Produkten verwendeten Materialien gemäß den Gesetzen über moderne Sklaverei des Landes bzw. der Länder, in denen sie geschäftlich tätig sind, hergestellt wurden. Kingston berücksichtigt das Verhalten jedes Lieferanten in Bezug auf diesen Kodex bei der Vergabe und/oder Erneuerung von Aufträgen an den Lieferanten.

Bedenken melden oder Probleme im Zusammenhang mit moderner Sklaverei ansprechen

Kingston verfügt über eine Whistleblower-Politik und bietet sowohl den Angestellten als auch den Mitarbeitern und Lieferanten vielfältige Möglichkeiten zur Meldung von Missständen, einschließlich des Zugangs zu solchen Meldeinstrumenten in mehreren Sprachen, die den Mitarbeitern und Lieferanten die Möglichkeit geben, Bedenken anonym zu melden. Wir fördern diese Möglichkeiten der Berichterstattung durch unsere internen Richtlinien, Mitteilungen und Schulungen. Unser Verhaltenskodex verbietet auch Vergeltungsmaßnahmen, wenn Bedenken geäußert werden. Im Jahr 2020 haben wir zusätzliche Hotlines eingerichtet, um mehr Regionen abzudecken, darunter EMEA und die erweiterte APAC.

Wenn über die Hotline oder andere Berichtskanäle Bedenken über moderne Sklaverei geäußert werden, koordiniert das CSR-Team von Kingston die Untersuchung und Behandlung des Problems mit den entsprechenden Interessengruppen. Wie bereits erwähnt, könnten die ergriffenen Maßnahmen möglicherweise dazu führen, dass die Geschäfte mit dem Lieferanten einschränkt oder aussetzt oder die Geschäfte mit dem Lieferanten ganz einstellt werden.

Kingstons Verpflichtungen zur Eindämmung der modernen Sklaverei

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Maßnahmen haben wir als Teil unserer Verpflichtung, zur Beendigung der modernen Sklaverei beizutragen, ein Konfliktrohstoffprogramm eingerichtet und aufrechterhalten. Kingston ist Mitglied der Responsible Minerals Initiative (RMI), die eine Vielzahl von Programmen gegen moderne Sklaverei und Kinderarbeit hat. Als Mitglied der RMI ist Kingston in der Lage, eine Lieferkette zu verwalten und aufrechtzuerhalten, die keine kostbaren Mineralien (derzeit Zinn, Wolfram, Tantal, Gold und Kobalt) aus Minen gewinnt, die moderne Sklaverei und Kinderarbeit finanzieren.

Kingston hat sich verpflichtet, sichere Produkte herzustellen, die alle gesetzlichen und umweltbezogenen Produktvorschriften erfüllen. Daher erfordert die Erlangung von behördlichen und Umweltzertifizierungen gründliche Werksinspektionen, die es Kingston ermöglichen, alle Risiken der modernen Sklaverei in Bezug auf einen bestimmten Lieferanten zu erkennen.

Vice President of Administration
Lawrence Gonzales signature
Lawrence Gonzales
Datiert: 11. März 2020

Die Verzögerung von Kingstons Erklärung zur modernen Sklaverei war eine Folge der COVID-19-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit von Kingston.

California Prop 65 Warnhinweis

California Proposition 65, ursprünglich „The Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986“ (kalifornisches Gesetz zur Reinheit von Trinkwasser), ist eine von den Wählern bestätigte Initiative, um Aspekte in Bezug auf giftige Chemikalien zu berücksichtigen. Nach der Californias Proposition 65 müssen in Kalifornien besondere Warnhinweise für Verbraucher auf Produkten angebracht sein, die Chemikalien enthalten, die nach Kenntnissen des Staates Kalifornien bei Überschreitung eines bestimmten Grenzwerts Krebs, Geburtsschäden oder andere Schädigungen der Fortpflanzungsfähigkeit verursachen. Ein Warnhinweis gemäß Proposition 65 bedeutet nicht, dass ein Produkt Sicherheitsnormen oder Vorschriften verletzt.

Aus diesem Grund ist auf bestimmten, von Kingston angebotenen Produktverpackungen folgender Warnhinweis angebracht:

ACHTUNG: Dieses Produkt enthält eine Chemikalie, die nach Kenntnissen des Staates Kalifornien Krebs, Geburtsschäden oder andere Schädigungen der Fortpflanzungsfähigkeit verursachen kann.

Diese auf dieser Seite angegebenen Informationen wurden der Website California Office of Environmental Health Hazard Assessment (OEHHA) entnommen und am 4. November 2015 aktualisiert. Die neuesten Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website der OEHHA. Siehe http://www.oehha.ca.gov/prop65.html

RBA (ehemals EICC)

Kingston Technology Company, Inc. gibt bekannt, dass das Unternehmen der Responsible Business Alliance (RBA) (ehemals Electronic Industry Citizenship Coalition (EICC)) beigetreten ist und dieser seit 15. April 2016 als Bewerbermitglied angehört.

Die RBA ist die größte Vereinigung von Elektronikunternehmen, die sich verpflichten, die Rechte und das Wohlbefinden der an der weltweiten Lieferkette von Elektronikteilen beteiligten Arbeiter und Allgemeinheit zu unterstützen. Kingston achtet und respektiert sowohl die gemeinsam getragene Einstellung der RBA und ihrer Mitglieder, als auch die angestrebten Ziele. Kingston hat sich als Bewerbermitglied verpflichtet, die Vision und Mission der RBA zu unterstützen:

RBA-Vision

Eine Elektronikindustrie, die weltweit für Mitarbeiter, Umwelt und Geschäft nachhaltigen Wert schafft.

RBA-Mission

Mitglieder, Lieferanten und Interessenvertreter arbeiten gemeinsam an dem Ziel, Arbeits- und Umweltbedingungen durch vorbildliche Normen und Praktiken zu verbessern.

Der Verhaltenskodex der RBA besteht aus einer Reihe von Standards zu Sozial-, Umwelt- und ethischen Themen die Lieferkette der Elektronikindustrie betreffend. Kingston hat sich als Bewerbermitglied der RBA verpflichtet, sein eigenes Verhalten den Vorgaben des Verhaltenskodex der RBA schrittweise anzupassen und seine Direktlieferanten anzuhalten, seinem Beispiel zu folgen. Kingston hat sich verpflichtet, die Instrumente der RBA zu dem Zweck einzusetzen, den Verhaltenskodex der RBA zunehmend stärker in seine Arbeitsprozesse und seine Lieferkette einzubeziehen.

Für weitere Informationen zur RBA, und wie ihre Mitglieder gemeinsam für eine nachhaltige Elektronikindustrie arbeiten, besuchen Sie bitte http://www.responsiblebusiness.org/

Für Informationen darüber, wie sich COVID-19 auf unsere Geschäftstätigkeit ausgewirkt hat, klicken Sie hier.

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