Häufig gestellte Fragen

Kingston SSDs – Alles, was Sie wissen müssen

Trim und Garbage Collection sind Technologien, die moderne SSDs zur Verbesserung ihrer Leistung und Lebensdauer bieten. Wenn Ihre SSD gerade erstmalig ausgepackt wurde, sind alle NAND-Blöcke leer. Daher kann die SSD in einem einzigen Vorgang neue Daten in die leeren Blöcke schreiben. Mit der Zeit werden die meisten der leeren Blöcke zu genutzten Blöcken, die Benutzerdaten enthalten. Um neue Daten in benutzte Blöcke zu schreiben, muss die SSD einen Lese-Modifizier-Schreib-Zyklus durchzuführen. Der Lese-Modifizier-Schreib-Zyklus beeinträchtigt die Gesamtleistung der SSDs, da sie nun drei Vorgänge statt eines einzigen ausführen müssen. Der Lese-Modifizier-Schreib-Zyklus fürht auch zu vermehrten Schreibvorgänge, welche die Gesamtlebensdauer der SSDs verkürzen.

Trim und Garbage Collection können zusammen ausgeführt werden und die Leistung und Lebensdauer der SSD verbessern, indem genutzte Blöcke freigegeben werden. Garbage Collection ist eine in den SSD-Controller integrierte Funktion, die die gespeicherten Daten in benutzten Blöcken konsolidiert, um mehr leere Blöcke freizugeben. Dieser Prozess findet im Hintergrund statt und wird ganz selbständig von der SSD ausgeführt. Allerdings kann die SSD möglicherweise nicht unterscheiden, welche Blöcke Benutzerdaten enthalten und welche Blöcke veraltete Daten enthalten, die der Benutzer bereits gelöscht hat. Hier kommt die Trim-Funktion ins Spiel. Trim ermöglicht es dem Betriebssystem, der SSD mitzuteilen, dass Daten gelöscht wurden, damit die SSD die zuvor genutzten Blöcke freigeben kann. Damit die Trim-Funktion ausgeführt werden kann, müssen sowohl das Betriebssystem als auch die SSD diese unterstützen. Gegenwärtig unterstützen die meisten modernen Betriebssysteme und SSDs Trim, die meisten RAID-Konfigurationen unterstützen diese Funktion jedoch nicht.

Die SSDs von Kingston nutzen sowohl Garbage Collection als auch Trim-Technologien, damit sie während ihrer gesamten Lebensdauer die höchstmögliche Leistung und Lebensdauer gewährleisten.

FAQ: KSD-011411-GEN-13

Part Specific FAQs

Für dieses Laufwerk stehen Treiber für Windows ab Version 8 und Server 2012R2 zur Verfügung. Diese werden entweder im Rahmen der Installation heruntergeladen, oder sind bereits im BS vorhanden. Windows 7 oder niedrigere Versionen werden für dieses Laufwerk nicht unterstützt. Es funktioniert mit neueren Linux Versionen. Überprüfen Sie bitte, ob Ihre Version NVMe unterstützt. Sie werden in keiner MacOS Version unterstützt. FAQ: KSD-060117-NVME-01
Hochleistungs-NVMe SSDs erfordern einen ausreichenden Luftstrom für die maximale Bandbreite und Leistung. Bei starker Auslastung oder extensiven Benchmark-Tests erwärmt sich das Laufwerk und die Controller-Firmware wendet möglicherweise eine Thermodrosselung an, um eine korrekte Betriebstemperatur und die Funktionstüchtigkeit des Laufwerks zu erhalten. Falls unter diesen Umständen ein Leistungsabfall zu beobachten ist, überprüfen Sie, ob die SSD ausreichend gekühlt wird und/oder ob sich die Geschwindigkeit des Systemlüfters erhöht, um die Laufwerkstemperaturen zu senken. 

Hinweis: Die Thermo-Drosselung setzt ein, wenn die SMART-Temperatur 80°C erreicht. FAQ: KSD-060117-NVME-02
Unsere NVMe SSDs nutzen native Linux und Microsoft NVMe Treiber. Der native Microsoft NVMe Treiber gibt FUA-IO-Schreibbefehle (Forced Unit Access) und Flush-Befehle an NVMe Geräte aus, die einen flüchtigen Schreib-Cache haben. Dies beeinträchtigt im Grunde den Schreib-Cache auf der Ziel-SSD, da häufig der DRAM-Cache umgangen wird und direkt im NAND geschrieben wird. Dieses Verhalten führt zu einer reduzierten Leistung der NVMe SSD. Für die maximale Leistung müssen Sie den Schreib-Cache-Puffer in Windows deaktivieren, der den Puffer auf das Ziel-Laufwerk leert. 


Schritte zum Deaktivieren des Leerens des Schreib-Cache-Puffers 


1. Öffnen Sie den Geräte-Manager. 


2. Wählen Sie „Laufwerke“ und klappen Sie diese auf. Wählen Sie dann das Ziel-Laufwerk. 


3. Rechtsklick und „Eigenschaften“ auswählen. 


4. Markieren Sie das Kontrollkästchen „Von Windows veranlasstes Leeren des Geräteschreibcaches deaktivieren“. 

 
a. Hinweis: Wenn Sie das Write-Cache Buffer Flushing auf dem Gerät deaktivieren, besteht die Gefahr, dass Sie gesendete Daten verlieren und/oder Daten beschädigt werden, sollte der Strom ausfallen. Deaktivieren Sie diese Funktion nur, wenn Sie sich der damit verbundenen Risiken bewusst sind.

Leistungsvergleich


FAQ: KSD-060117-KC1000-04

General SSD FAQs

Kingston SSD Manager (KSM) is ending support for Microsoft Windows 7. The latest version of KSM with Windows 7 support is v1.1.2.5. If you are using Windows 7 and experience complications with KSM, please make sure you have AHCI mode enabled in BIOS and install the latest Intel RST storage driver provided by your system manufacturer. If you still need assistance, feel free to contact our Kingston Technical Support department. FAQ: KSM-001125-001-00
Kingston SSD Manager 1.1.2.6 will not offer firmware updates for NVMe SSDs until IEEE 1667 support has been disabled. In order to complete the firmware update you must do the following:

1. First, we recommend you backup your data.
2. Then use a secondary system to complete a REVERT using the PSID on the drive label. Note: Performing a REVERT will securely erase all data on the drive.
3. Disable IEEE 1667 support
4. The firmware update will become available upon refresh or restart of KSM FAQ: KSM-001125-001-01

Weitere Fragen

Secure Erase User Guide for Linux
This guide will walk you through securely erasing your Kingston SSD using Linux tools

SATA Secure Erase Procedure

Warning
Please make sure to have a full backup of any important data before you proceed!

Prerequisites
• You must have root privileges.
• You must have your SSD connected to the system as a secondary (non-OS) drive.
• You must have lsscsi and hdparm installed. You may need to install them with your distribution’s package manager.
• Your drive must not be in a security freeze.
• Your drive must not be password protected.

Instructions
1. Find the device name (/dev/sdX) of the drive you wish to erase:
# lsscsi

2. Make sure drive security is not frozen:
# hdparm -I /dev/sdX | grep frozen

If the output shows "frozen" (instead of "not frozen") then you cannot continue to the next step. You must try to remove the security freeze by trying one of the following methods:

Method 1: Put the system to sleep (suspend to RAM) and wake it up. On most distributions the command to suspend is:
# systemctl suspend

Now issue the hdparm command again. If it worked the output will show “not frozen” (instead of “frozen”).
Method 2: Hot plug the drive. This is done by physically unplugging the SATA power cable from the drive and plugging it back in while the system is powered on. You may need to enable hot plug in BIOS. Not all systems support hot plug.

Now issue the hdparm command again. If it worked the output will show “not frozen” (instead of “frozen”).

3. Set a user password on the drive. The password can be anything. Here we are setting the password to “p”:
# hdparm --security-set-pass p /dev/sdX

4. Issue the secure erase command to the drive using the same password:
# hdparm --security-erase p /dev/sdX

This command may take a few minutes to complete. The drive password is removed upon successful completion.
If the secure erase is interrupted or otherwise fails your drive may become security locked. In this case you can remove the security lock using the command below and then try the secure erase procedure again:
# hdparm --security-disable p /dev/sdX

SATA Secure Erase Example



NVMe Secure Erase Procedure

Warning
Please make sure to have a full backup of any important data before you proceed!

Prerequisites
• You must have root privileges.
• You must have your SSD connected to the system as a secondary (non-OS) drive.
• You must have nvme-cli installed. You may need to install it with your distribution’s package manager.
• Your drive must not be password protected.

Instructions
1. Find the device name (/dev/nvmeXn1) of the drive you wish to erase:
# nvme list

2. Issue the format command to the drive. Here we set the secure erase setting to 1 which indicates a user data erase:
# nvme format /dev/nvmeXn1 --ses=1

This command may take a few minutes to complete.


NVMe Secure Erase Example

FAQ: KSM-SE-LIX

Technischer Support kontaktieren

Questions about a Kingston product you already own? Ask a Kingston expert.

Rufen Sie den Technischen Support an.

Montag–Freitag 6 a.m.-6 p.m. PT

+1 (800)435-0640

Häufig gestellte Fragen

Weitere Fragen

Trim und Garbage Collection sind Technologien, die moderne SSDs zur Verbesserung ihrer Leistung und Lebensdauer bieten. Wenn Ihre SSD gerade erstmalig ausgepackt wurde, sind alle NAND-Blöcke leer. Daher kann die SSD in einem einzigen Vorgang neue Daten in die leeren Blöcke schreiben. Mit der Zeit werden die meisten der leeren Blöcke zu genutzten Blöcken, die Benutzerdaten enthalten. Um neue Daten in benutzte Blöcke zu schreiben, muss die SSD einen Lese-Modifizier-Schreib-Zyklus durchzuführen. Der Lese-Modifizier-Schreib-Zyklus beeinträchtigt die Gesamtleistung der SSDs, da sie nun drei Vorgänge statt eines einzigen ausführen müssen. Der Lese-Modifizier-Schreib-Zyklus fürht auch zu vermehrten Schreibvorgänge, welche die Gesamtlebensdauer der SSDs verkürzen.

Trim und Garbage Collection können zusammen ausgeführt werden und die Leistung und Lebensdauer der SSD verbessern, indem genutzte Blöcke freigegeben werden. Garbage Collection ist eine in den SSD-Controller integrierte Funktion, die die gespeicherten Daten in benutzten Blöcken konsolidiert, um mehr leere Blöcke freizugeben. Dieser Prozess findet im Hintergrund statt und wird ganz selbständig von der SSD ausgeführt. Allerdings kann die SSD möglicherweise nicht unterscheiden, welche Blöcke Benutzerdaten enthalten und welche Blöcke veraltete Daten enthalten, die der Benutzer bereits gelöscht hat. Hier kommt die Trim-Funktion ins Spiel. Trim ermöglicht es dem Betriebssystem, der SSD mitzuteilen, dass Daten gelöscht wurden, damit die SSD die zuvor genutzten Blöcke freigeben kann. Damit die Trim-Funktion ausgeführt werden kann, müssen sowohl das Betriebssystem als auch die SSD diese unterstützen. Gegenwärtig unterstützen die meisten modernen Betriebssysteme und SSDs Trim, die meisten RAID-Konfigurationen unterstützen diese Funktion jedoch nicht.

Die SSDs von Kingston nutzen sowohl Garbage Collection als auch Trim-Technologien, damit sie während ihrer gesamten Lebensdauer die höchstmögliche Leistung und Lebensdauer gewährleisten.

FAQ: KSD-011411-GEN-13
Für dieses Laufwerk stehen Treiber für Windows ab Version 8 und Server 2012R2 zur Verfügung. Diese werden entweder im Rahmen der Installation heruntergeladen, oder sind bereits im BS vorhanden. Windows 7 oder niedrigere Versionen werden für dieses Laufwerk nicht unterstützt. Es funktioniert mit neueren Linux Versionen. Überprüfen Sie bitte, ob Ihre Version NVMe unterstützt. Sie werden in keiner MacOS Version unterstützt. FAQ: KSD-060117-NVME-01
Hochleistungs-NVMe SSDs erfordern einen ausreichenden Luftstrom für die maximale Bandbreite und Leistung. Bei starker Auslastung oder extensiven Benchmark-Tests erwärmt sich das Laufwerk und die Controller-Firmware wendet möglicherweise eine Thermodrosselung an, um eine korrekte Betriebstemperatur und die Funktionstüchtigkeit des Laufwerks zu erhalten. Falls unter diesen Umständen ein Leistungsabfall zu beobachten ist, überprüfen Sie, ob die SSD ausreichend gekühlt wird und/oder ob sich die Geschwindigkeit des Systemlüfters erhöht, um die Laufwerkstemperaturen zu senken. 

Hinweis: Die Thermo-Drosselung setzt ein, wenn die SMART-Temperatur 80°C erreicht. FAQ: KSD-060117-NVME-02
Unsere NVMe SSDs nutzen native Linux und Microsoft NVMe Treiber. Der native Microsoft NVMe Treiber gibt FUA-IO-Schreibbefehle (Forced Unit Access) und Flush-Befehle an NVMe Geräte aus, die einen flüchtigen Schreib-Cache haben. Dies beeinträchtigt im Grunde den Schreib-Cache auf der Ziel-SSD, da häufig der DRAM-Cache umgangen wird und direkt im NAND geschrieben wird. Dieses Verhalten führt zu einer reduzierten Leistung der NVMe SSD. Für die maximale Leistung müssen Sie den Schreib-Cache-Puffer in Windows deaktivieren, der den Puffer auf das Ziel-Laufwerk leert. 


Schritte zum Deaktivieren des Leerens des Schreib-Cache-Puffers 


1. Öffnen Sie den Geräte-Manager. 


2. Wählen Sie „Laufwerke“ und klappen Sie diese auf. Wählen Sie dann das Ziel-Laufwerk. 


3. Rechtsklick und „Eigenschaften“ auswählen. 


4. Markieren Sie das Kontrollkästchen „Von Windows veranlasstes Leeren des Geräteschreibcaches deaktivieren“. 

 
a. Hinweis: Wenn Sie das Write-Cache Buffer Flushing auf dem Gerät deaktivieren, besteht die Gefahr, dass Sie gesendete Daten verlieren und/oder Daten beschädigt werden, sollte der Strom ausfallen. Deaktivieren Sie diese Funktion nur, wenn Sie sich der damit verbundenen Risiken bewusst sind.

Leistungsvergleich


FAQ: KSD-060117-KC1000-04
Kingston SSD Manager (KSM) is ending support for Microsoft Windows 7. The latest version of KSM with Windows 7 support is v1.1.2.5. If you are using Windows 7 and experience complications with KSM, please make sure you have AHCI mode enabled in BIOS and install the latest Intel RST storage driver provided by your system manufacturer. If you still need assistance, feel free to contact our Kingston Technical Support department. FAQ: KSM-001125-001-00
Kingston SSD Manager 1.1.2.6 will not offer firmware updates for NVMe SSDs until IEEE 1667 support has been disabled. In order to complete the firmware update you must do the following:

1. First, we recommend you backup your data.
2. Then use a secondary system to complete a REVERT using the PSID on the drive label. Note: Performing a REVERT will securely erase all data on the drive.
3. Disable IEEE 1667 support
4. The firmware update will become available upon refresh or restart of KSM FAQ: KSM-001125-001-01
Secure Erase User Guide for Linux
This guide will walk you through securely erasing your Kingston SSD using Linux tools

SATA Secure Erase Procedure

Warning
Please make sure to have a full backup of any important data before you proceed!

Prerequisites
• You must have root privileges.
• You must have your SSD connected to the system as a secondary (non-OS) drive.
• You must have lsscsi and hdparm installed. You may need to install them with your distribution’s package manager.
• Your drive must not be in a security freeze.
• Your drive must not be password protected.

Instructions
1. Find the device name (/dev/sdX) of the drive you wish to erase:
# lsscsi

2. Make sure drive security is not frozen:
# hdparm -I /dev/sdX | grep frozen

If the output shows "frozen" (instead of "not frozen") then you cannot continue to the next step. You must try to remove the security freeze by trying one of the following methods:

Method 1: Put the system to sleep (suspend to RAM) and wake it up. On most distributions the command to suspend is:
# systemctl suspend

Now issue the hdparm command again. If it worked the output will show “not frozen” (instead of “frozen”).
Method 2: Hot plug the drive. This is done by physically unplugging the SATA power cable from the drive and plugging it back in while the system is powered on. You may need to enable hot plug in BIOS. Not all systems support hot plug.

Now issue the hdparm command again. If it worked the output will show “not frozen” (instead of “frozen”).

3. Set a user password on the drive. The password can be anything. Here we are setting the password to “p”:
# hdparm --security-set-pass p /dev/sdX

4. Issue the secure erase command to the drive using the same password:
# hdparm --security-erase p /dev/sdX

This command may take a few minutes to complete. The drive password is removed upon successful completion.
If the secure erase is interrupted or otherwise fails your drive may become security locked. In this case you can remove the security lock using the command below and then try the secure erase procedure again:
# hdparm --security-disable p /dev/sdX

SATA Secure Erase Example



NVMe Secure Erase Procedure

Warning
Please make sure to have a full backup of any important data before you proceed!

Prerequisites
• You must have root privileges.
• You must have your SSD connected to the system as a secondary (non-OS) drive.
• You must have nvme-cli installed. You may need to install it with your distribution’s package manager.
• Your drive must not be password protected.

Instructions
1. Find the device name (/dev/nvmeXn1) of the drive you wish to erase:
# nvme list

2. Issue the format command to the drive. Here we set the secure erase setting to 1 which indicates a user data erase:
# nvme format /dev/nvmeXn1 --ses=1

This command may take a few minutes to complete.


NVMe Secure Erase Example

FAQ: KSM-SE-LIX

Technischer Support kontaktieren

Questions about a Kingston product you already own? Ask a Kingston expert.

Rufen Sie den Technischen Support an.

Montag–Freitag 6 a.m.-6 p.m. PT

+1 (800)435-0640

Für Informationen darüber, wie sich COVID-19 auf unsere Geschäftstätigkeit ausgewirkt hat, klicken Sie hier.

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand! Melden Sie sich für unsere E-Mails an, um Neuigkeiten von Kingston und mehr zu erhalten.