Umwelt

RoHS Angaben zur Richtlinienerfüllung
RoHS 2 Richtlinie (2011/65/EU)

RoHS 2 Richtlinie (2011/65/EU) Die Richtlinie 2011/65/EU wurde am 21. Juli 2011 verabschiedet. Die Richtlinie ist eine Neufassung der aktuellen Richtlinie über die beschränkte Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS 1), die 2003 von der Europäischen Union (EU) verabschiedet wurde. Die Neufassung befasst sich mit denselben Elementen wie die Richtlinie von 2003: Blei, Cadmium, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE), jedoch ist im neuen Umfang die Bewertung von gefährlichen Substanzen in elektrischen und elektronischen Geräten enthalten. Die RoHS 2 zielt hauptsächlich auf die Entwicklung besserer gesetzlicher Voraussetzungen und eine Erhöhung der Rechtssicherheit ab. Sie sieht auch eine schrittweise Erweiterung der RoHS-Anforderungen für alle EEE, Kabel und Ersatzteile im Hinblick auf ihre volle Einhaltung bis 22. Juli 2019 vor. Die RoHS 2 tritt ab 2. Januar 2013 in Kraft.

Kingston hat fleißig daran gearbeitet, sicherzustellen, dass alle in Europa verkauften Kingston Produkte und ihre Verpackungsmaterialien die RoHS 2 voll erfüllen. Eine Erklärung über die RoHS-Erfüllung kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Kingston hat die technische Dokumentation gemäß der Richtlinie erstellt und zusammengefasst (Entscheidung Nr. 768/2008/EC), und bewahrt diese für einen Zeitraum von 10 (zehn) Jahren auf. Als Nachweis der Konformität wird die technische Dokumentation allen nationalen Behörden auf Anfrage vorgelegt.

Bei Fragen hinsichtlich der RoHS-Richtlinienerfüllung unserer Produkte wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder Reseller. 

Umsetzung der REACH-Verordnung durch Kingston

Die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH), trat am 1. Juni 2007 in Kraft. Kingston unterstützt das Bestreben von REACH, die Verordnung für Chemikalien der Europäischen Union zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und Sicherheit zu verbessern, und zum Schutz der Umwelt weiter voranzubringen Kingston bemüht sich, die Verwendung gefährlicher Chemikalien in unseren Produkten zu reduzieren. Um sicherzustellen, dass unsere Produkte keine gefährlichen Chemikalien enthalten, haben wir in unserer gesamten Lieferkette ein Meldeprogramm zur diesbezüglichen Konformität eingeführt.

Lieferanten von Erzeugnissen müssen die Empfänger mit Informationen über besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) versehen, wenn sie in einer Konzentration von 0,1 % auf Erzeugnisebene vorhanden sind. SVHC werden zur Autorisierung, die von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) vorgenommen wird, in einer Kandidatenliste definiert.

Im Dezember 2015 befand der Europäische Gerichtshof, dass zusammengebaute oder zusammengeführte Artikel in einem komplexen Produkt weiterhin als Einzelartikel behandelt werden. Demzufolge unterliegen sie der relevanten Anzeige- und Informationspflicht, wenn sie Substanzen, die besonders besorgniserregend sind, in einer Konzentration von mehr als 0,1 % in ihrer Masse enthalten. Die Lieferanten müssen den Empfänger über besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) informieren, wenn diese bei einem Artikel in einer Konzentration über dem Grenzwert 0,1 % liegen.

Kingston hat sich verpflichtet, alle REACH Vorgaben zu erfüllen. Wir informieren unsere Kunden über alle Substanzen in unseren Produkten, die in den Rahmen dieser Verordnung fallen.

Die folgende Liste informiert Sie über Bauteile unserer elektronischen Produkte, in denen wahrscheinlich SVHCs enthalten sind, und die bei sachgemäßer Verwendung keine Gefahr darstellen. In der nachstehenden Tabelle finden Sie Beispiele:

Bestandteile Besonders besorgniserregende Stoffe CAS-Nummer Kommentare
Kabel und andere Komponenten elektrischer und elektronischer Artikel auf PVC-Basis Bis(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) 117-81-7 Diese Substanz findet sich in einigen separat verkauften PVC-Kabeln und PVC-Kabeln, oder Teilen, die mit Headsets oder Zubehör für Mobilgeräte verkauft werden.
Mikrofonanschluss bzw. -stecker 2,4-Di-tert-butyl-6-(5-chlorbenzotriazol-2-yl)phenol (UV-327) 3864-99-1 Diese Substanz findet sich in Mikrofonsteckern oder Anschlüssen verschiedener Headsets
Mikrofonröhre DMAC, N,N-Dimethylacetamid 127-19-5 Diese Substanz findet sich in den Mikrofonröhren verschiedener Kopfhörer.
PCB Dibortrioxid 1303-86-2 Diese Substanz findet sich in PCB-Leiterplatinen in verschiedenen Headsets.
Mikrofonröhre (Wattepad) Diazen-1,2-dicarboxamid (C,C'-azodi(formamid)) (ACDA) 123-77-3 Diese Substanz findet sich in den Mikrofonröhren verschiedener Kopfhörer.
Mikrofonröhre 4,4'-Oxydianilin und seine Salze 101-80-4 Diese Substanz findet sich in den Mikrofonröhren verschiedener Kopfhörer.
Adapterkabel, Mikrofonröhrenstecker Cadmiumsulfid 1306-23-6 Diese Substanz findet sich in verschiedenen Mikrofonröhren für verschiedene Headsets, oder auch in Adapterkabeln für Headsets.
Widerstände (Chip R/ Net R) Bleimonoxid (Bleioxid) 1317-36-8 Diese Substanz findet sich in allen elektronischen Produkten.
Erklärung zur PFOS-Richtlinienerfüllung

Konformitätserklärung – PFOS-Einschränkung für den Umweltschutz

Kingston Technology verwendet keine Perfluoroctansulfonate (PFOS) in seinen Herstellungsverfahren.

Eine begrenzte Anzahl von Wafer-Herstellungsverfahren der Die-Komponentenzulieferer verwendet PFOS bei einigen kritischen Anwendungen bei Lichtschutzbeschichtungen ihrer Photolithographieprozesse bei der Wafer-Herstellung. Diese Anwendungen gehören jedoch zu den für die Photolithographie vorgesehenen Ausnahmen in Übereinstimmung mit EU-Richtlinie 2006/122/ECOF, in welcher die Verwendung von PFOS eingeschränkt ist.

Basierend auf dem zugehörigen Datenmaterial, das Kingston von seinen Lieferanten bereitgestellt wird, gehen wir davon aus, dass in keinem der Produkte, die aus Die-Komponenten hergestellt werden, welche uns zugeliefert werden, PFOS verbleibt, und dass in keinen Kingston Produkten PFOS enthalten ist.

WEEE-Richtlinie (2002/96/EC)

Die Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) gilt für Unternehmen, die elektrische und elektronische Geräte in der EU herstellen, verkaufen und vertreiben. Sie deckt ein breites Spektrum an großen und kleinen Hausgeräten, EDV-Geräte, Radio- und Audiogeräte, elektrische Werkzeuge, Telekommunikationsgeräte, elektrische Spielzeuge usw. ab.

Die Richtlinie zielt darauf ab, den aus elektrischen und elektronischen Geräten entstehenden Abfall zu verringern und die Umweltfreundlichkeit aller im Lebenskreislauf von Elektro- und Elektronikgeräten involvierten Gegenstände zu verbessern. Dies führt zu folgenden Anforderungen: 

  • Hersteller (Hersteller oder Importeure) elektrischer und elektronischer Geräte müssen sich in ihren Ländern registrieren.

  • Privathaushalte können ihre Altgeräte kostenlos zu Sammelstellen bringen, und die Hersteller sind für die Finanzierung dieser Stellen verantwortlich.

  • Die Hersteller werden verpflichtet, eine Reihe von anspruchsvollen Recycling- und Verwertungsquoten zu erfüllen.

  • Die Hersteller müssen ihre Produkte mit der „durchgestrichenen Mülltonne“ kennzeichnen. 

  • Dieses Symbol zeigt an, dass die derart gekennzeichneten Geräte NICHT in den Hausmüll geworfen werden dürfen, sondern separat gesammelt und entsprechend den örtlichen Vorschriften verarbeitet werden müssen. 

Die WEEE-Richtlinie wurde in der Gesetzgebung aller EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt. Die genauen Zeiträume und Details unterscheiden sich landesabhängig geringfügig. Die oben beschriebenen Prinzipien gelten überall. Insbesondere die Regelungen für die getrennte Sammlung der Elektro- und Elektronikaltgeräte werden in jedem Land unterschiedlich gehandhabt. Sie können jedoch beispielsweise Folgendes enthalten: öffentliche Sammelstellen, Rücknahmesysteme von Einzelhändlern, Sammlung von Privathaushalten usw. Die Richtlinie fördert die Wiederverwendung, das Recycling und andere Formen der Wiederverwertung, um Altgerätemüll zu vermeiden. Benutzer elektrischer und elektronischer Geräte in der EU können daher eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von Elektroschrott spielen und der Umwelt durch die Trennung dieser Geräte und deren sachgerechte Entsorgung helfen. Verbraucher können sich bei den Lieferanten, von denen sie Elektro- und Elektronikgeräte beziehen, über die örtlichen Regelungen für die Entsorgung von Altgeräten informieren.

Gewerbliche Nutzer sollten sicherstellen, dass Elektro- und Elektronikaltgeräte, die nicht zur Wiederverwendung oder zum Recycling geeignet sind, sachgerecht über die genehmigten und zugelassenen Verwertungsanlagen entsorgt werden. Der Hersteller in Ihrem Land kann Ihnen dabei möglicherweise Hilfestellung leisten.

Im Dezember 2006 wurde dem Parlament in England das Gesetz zur Entsorgung elektrischer und elektronischer Produkte, Waste Electrical and Electronic Equipment Regulations 2006 (S.I. Nr. 3289), vorgelegt. Kingston Technology Europe Co LLP und Kingston Digital Europe Co LLP sind dem britischen Entsorgungssystem beigetreten und kommen ihren Verpflichtungen als Produzenten in Großbritannien nach, die sich aufgrund ihres Imports von elektrischen und elektronischen Geräten (EEE) nach Großbritannien ergeben. Die UK-EEE-Hersteller-Registrierungsnummern für beide Unternehmen lauten: Kingston Technology Europe Co LLP WEE/FA4113VU und Kingston Digital Europe Co LLP WEE/EJ4112VT. Beachten Sie jedoch bitte, dass diese Registrierungen als UK-EEE Hersteller sich nur auf elektrische und elektronische Geräte beziehen, die über Kingston Technology Europe Co LLP und Kingston Digital Europe Co LLP in England bezogen werden und in Großbritannien verbleiben. Für alle Importe nach anderen EU-Mitgliederstaaten (oder anderen Ländern) muss der Importeur sicherstellen, dass die jeweiligen WEEE- und sonstigen geltenden Gesetze des jeweiligen Landes eingehalten werden.

Kingston setzt sich für die Minimierung der Auswirkungen unserer Produkte auf die Umwelt sowie für die Einhaltung der WEEE-Richtlinie ein.

Informationen für die Betreiber von Wiederverwertungsanlagen

Die Wiederverwertung und das Recycling sind der Entsorgung im Allgemeinen vorzuziehen. Wenn eine Entsorgung notwendig ist, dann sollte diese nur von einer genehmigten und zugelassenen Wiederverwertungsanlage (Approved Authorised Treatment Facility – AATF) vorgenommen werden. Alle AATF in Europa, die weitere Informationen über die Produkte von Kingston benötigen, wenden sich bitte an den Compliance Officer bei Kingston Technology Europe Co LLP / Kingston Digital Europe Co LLP.

Entsorgung von Akkus und Produkten

Elektronische und batteriebetriebene Produkte dürfen nicht mit dem normalen Haushaltsmüll entsorgt werden. Entsorgen Sie elektronische Produkte verantwortungsbewusst, damit ihre Umweltauswirkung so geringfügig wie möglich bleibt.

Versuchen Sie nicht, den Akku aus dem Produkt auszubauen, dies darf nur durch Kingston oder einen professionellen Dienstleister durchgeführt werden.

Kontaktieren Sie uns, um weitere Informationen über den Akku und die umweltgerechte Entsorgung des Produkts zu erhalten. 

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