Eine Vielzahl von Kingston SSD-Formfaktoren stehen Systementwicklern zur Verfügung.
SSDs für anwendungsbezogener Computer: Design-In SSDs

„Design-In“ SSDs von Kingston wurden aufgrund der starken Nachfrage von Systemherstellern und OEMs entwickelt, die „anwendungsbezogene“- und „Embedded“-Systeme für verschiedene vertikale Marktanwendungen entwickeln. Kingston hat den Begriff „Design-In SSD“ geschaffen, um Solid State Drives (SSD) zu beschreiben, die Systemhersteller einem gründlichen Qualifizierungsprozess unterziehen und nach der Qualifizierung in ihre AVL (Liste zugelassener Verkäufer) System-BOM (Bill of Materials) aufnehmen können.

Die Design-In SSD Produktlinie von Kingston umfasst SSDs, die sowohl SATA- als auch NVMe-Schnittstellen unterstützen, in verschiedenen Formfaktoren angeboten werden und das von Systemherstellern geforderte Lebenszyklusmanagement bieten. Kingstons Design-In SSDs werden unter kontrollierter BOM (Bills of Material) verwaltet. Deswegen können Systementwickler sicher sein, dass die SSD, die sie zu Beginn ihres Projekts qualifiziert haben, dasselbe Laufwerk ist, das sie während des gesamten Lebenszyklus der SSD kaufen werden.

Worum handelt es sich bei einer anwendungsbezogenen Application?

Anwendungsbezogene Systeme sind spezialisierte Computer, die für eine bestimmte Anwendung entwickelt wurden. Beispiele für anwendungsbezogene Anwendungen sind Computer für Digital Signage, Roboter, mobile Fahrzeuganwendungen, Spiele, POS (Point of Sale), Videoüberwachung, intelligente Geräte und Wearables, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus tauchen IoT-Geräte in fast allen Branchen auf, vom Gesundheitswesen über Landwirtschaft, Regierungsbehörden, Fertigung, Einzelhandel, Telekommunikation und Logistik. In vielen Fällen sind diese Anwendungen zu kritisch, um einfach irgendeine handelsübliche SSD zu verwenden. Das Risiko bei der Verwendung von handelsüblichen SSDs besteht darin, dass sie dem Kunden keine Kontrolle über sich ändernde BOM (Bills of Material), Produktänderungen während des Produktionszyklus, EOL-Benachrichtigungen (End-of-Life) und wenig bis keine Transparenz über bevorstehende Produktübergänge bieten.

Was ist eine kontrollierte BOM (Bill of Materials)?

Sobald ein Systemhersteller eine SSD-Lösung qualifiziert hat, möchte er sicher sein, dass die gekaufte SSD die gleiche ist wie die zuvor gekaufte und auch in Zukunft die gleiche sein wird. Alle Kingston Design-In SSDs werden unter kontrollierten BOMs verwaltet, was bedeutet, dass sich der SSD-Controller, die SSD-Firmware und der NAND-Flashspeicher nie ändern werden.

Was ist eine PCN (Product Change Notification)?

Auch wenn es selten vorkommt, wird der Systemhersteller über eine PCN (Product Change Notification) rechtzeitig benachrichtigt, um ausreichend Zeit für die Qualifizierung der neuen BOM zu haben, wenn während ihres Lebenszyklus eine Änderung an einer SSD erforderlich sein sollte. PCNs sind ein entscheidender Teil des Managementprozesses für den Produktlebenszyklus, da sie dazu beitragen, die fortlaufende Systemkompatibilität zu gewährleisten und kostspielige Probleme für den Service vor Ort zu vermeiden.

Muster und Qualifikationsphase

Das Kingston Design-In SSD Team unterstützt Kunden in den frühen Phasen eines Projekts bei der Auswahl der SSD und der Lieferung von Mustern. Ein Teil der Verantwortung des Design-In SSD Teams besteht darin, sicherzustellen, dass wir dem Kunden die richtige SSD für die Arbeitslast der Anwendung bereitstellen. In vielen Fällen ist die Lese-/Schreiblast in speziell entwickelten Anwendungen relativ gering. Es ist jedoch immer am besten, die Arbeitslast bereits in der Designphase zu überprüfen, um spätere Probleme in der Praxis zu vermeiden. Kingston kann vor der Musterphase um eine kurze Zusammenfassung des geplanten Arbeitsumfangs bitten, damit sich beide Unternehmen über die Auswahl des SSD einig sind.

Kostspielige Probleme für den Service vor Ort vermeiden

Während die meisten funktionellen Probleme in Labortests aufgedeckt werden können, ist es unmöglich, jedes mögliche Szenario zu testen, das im Feld auftreten kann. Kingston ist bestrebt, mit dem Systemhersteller zusammenzuarbeiten, um geeignete Muster und technische Informationen bereitzustellen, die für eine gründliche Qualifizierung erforderlich sind. Kingston geht bei den Kompatibilitätstests noch einen Schritt weiter, indem wir in unseren Labors eigene Testreihen auf den vom Kunden gelieferten Systemen durchführen, um Qualität, Zuverlässigkeit und Konsistenz der Kompatibilität zu gewährleisten.

Vorteile der Zusammenarbeit mit Kingston und dem Design-In SSD Team

Wir bei Kingston sind davon überzeugt, dass eine enge Kundenbindung der Schlüssel zum langfristigen Erfolg beider Unternehmen ist. Wir verstehen die Bedenken, die Systementwickler bei der Zusammenarbeit mit Hardware-Lieferanten haben, wie z. B. Produktverfügbarkeit, Preisschwankungen, Verwaltung von Allokationszeiträumen und schnelle Lösung technischer Probleme.

Wenn Sie mit Kingston zusammenarbeiten, bieten wir Ihnen eine hochwertige SSD für Ihre Computerlösung sowie Zugang zu den verschiedenen Mitarbeitern des Design-In-Teams, die auf ihre jeweiligen Fachgebiete spezialisiert sind.

Kingston Design-In SSD Kunden haben Zugang zu Folgendem:
  • Dediziertes Design-In Verkaufsteam: Kunden haben direkten Zugang zum DI SSD-Vertriebsteam für Projektregistrierung, Informationen zur Preisgestaltung, allgemeine Produktinformationen und SSD-Muster.
  • Dedizierte Design-In Business Manager: Die Business Manager sind eine hervorragende Ressource für den Austausch von Informationen über Branchentrends, Preisgestaltung und Lieferprognosen.
  • Dedizierte Design-In Field Application Engineers (FAE): Kingston FAEs stehen zur Verfügung, um technische Materialien vor und nach dem Kauf bereitzustellen.
  • Dedizierter Design-In SSD Produktmanager: Die Produktmanager von Kingston DI SSD sind Experten für Produktlinien- und Programmübersichten, Aktualisierungen der Produkt-Roadmap und Unterstützung bei speziellen SSD-Anpassungswünschen.

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