Glossar

1R

1 Rank oder Single Rank, bezeichnet die Anzahl der 64-Bit-Datenlasten pro Modul.

2R

2 Ranks oder Dual Rank (Doppel-Rang), bezeichnet die Anzahl der 64-Bit-Datenlasten pro Modul.

4R

4 Ranks oder Quad Rank, bezeichnet die Anzahl der 64-Bit-Datenlasten pro Modul.


AMD

Advanced Micro Devices, Inc.

AMD EPYC™

AMD server processor series.

AMD EXPO™

AMD Extended Profiles for Overclocking DDR5.

AMD Ryzen™

AMD PC-Prozessor-Serie.

pAES (Advanced Encryption Standard)

Siehe FIPS. Eine Blockchiffre zur Verschlüsselung sensibler elektronischer Daten, die von der US-Regierung seit 2002 unter dem Namen FIPS 197 verwendet wird.

Auto-Refresh Read Distribution Protection

Die Auto-Refresh-Funktion (Automatische Aktualisierung) liest die Daten in den Flashspeicherbereichen, einschließlich derjenigen, die nur selten ausgelesen werden, und führt bei Bedarf eine automatische Fehlerkorrektur durch, um Datenverluste durch Lesestörungen, Datenhaltefehler und andere Fehler zu vermeiden. Die Auto-Refresh-Funktion wird im Hintergrund ausgeführt, weshalb sie auch während des Korrekturvorgangs nur eine geringe Verzögerung bei der Reaktion auf Befehle verursacht.


Bad-Block-Management

Fehlerhafte Blöcke enthalten ein oder mehrere Bits, die nicht mehr zuverlässig sind. Die fehlerhaften Blöcke treten während des Herstellungsprozesses (Early Bad Blocks) oder während der Nutzung der Karte (Later Bad Blocks) auf. Beide Arten von fehlerhaften Blöcken sind unvermeidlich, wodurch Bad-Block-Management zu einer Notwendigkeit wird, um mit diesen Fehlern in NAND-Flashspeichergeräten korrekt umzugehen. Das Bad-Block-Management identifiziert und kennzeichnet fehlerhafte Blöcke und nutzt dann die freie zusätzliche Kapazität, um die ungültigen Blöcke zu ersetzen. Dadurch wird verhindert, dass Daten in die fehlerhaften Blöcke geschrieben werden, womit die Zuverlässigkeit des Produkts gesteigert wird. Wenn der fehlerhafte Block Daten enthält, werden die Daten in einen gültigen Block verschoben, um Datenverluste zu vermeiden.

bit

Kleinstes Datenmaß in der Datenverarbeitung, das eine 1 oder 0, Ein/Aus, darstellt.

Byte

8 Bits

Brute force

Eine einfache Cyberattacke, bei der versucht wird, ein Passwort oder einen kryptografischen Schlüssel zu knacken, indem alle möglichen Lösungen ausprobiert werden.


Kapazität

Gesamtzahl der verfügbaren Datenspeicherzellen auf einem Modul, ausgedrückt in Gigabyte (GB). Bei Kits entspricht die angegebene Kapazität der kombinierten Kapazität aller Module des Kits.

CAS

Column Address Strobe (Spaltenadress-Strobe-Signal), mit Latenz oder „CAS-Latenz“ verwendet, bezieht sich auf eine Reihe von Timings, die Wartezustände für Daten darstellen.

CAS-Latenz

Eine standardmäßig vorgegebene Anzahl von Taktzyklen für Datenlese-/Schreibvorgänge zu oder von den Speichermodulen und dem Memory Controller. Sobald der Schreib- bzw. Lesebefehl für die Daten und die Zeilen-/Spaltenadressen geladen ist, entspricht die CAS-Latenz der verbleibenden Wartezeit, bis die Daten bereit sind.

Kanal

Kanal bezieht sich auf die Anzahl der Flash-Chips, mit denen der Controller gleichzeitig kommunizieren kann. Einsteiger-/Mainstream-SSDs haben in der Regel 2 oder 4 Kanäle. SSDs mit höherer Leistung haben in der Regel 8 Kanäle, bis hin zu 16 Kanälen bei SSDs für Rechenzentren.

CL

Die Abkürzung steht für Column Address Strobe Latency (Spaltenadreß-Strobe-Signallatenz) oder „CAS-Latenz“ und bezeichnet eine Reihe von Timings, die Wartezustände für Daten darstellen.

Kryptochip

Ein Hardware-Teil, das Daten auf einem USB-Stick schützt, indem die Verwaltung des Verschlüsselungsschlüssels auf dem Gerät verbleibt, wo sie geschützt werden kann. Die Flash-Laufwerke der IronKey Serie verwenden Kryptochips.


Datenrate

Bezieht sich auf die Geschwindigkeitsklasse eines Moduls, z. B: 3200MT/s.

DDR

Double Data Rate (Doppelte Datenrate), abgekürzt von DDR SDRAM.

DDR3

Double Data Rate SDRAM der 3. Generation.

DDR3L

Double Data Rate (Doppelte Datenrate) 3. Generation Low Voltage SDRAM (Niederspannungs-SDRAM).

DDR4

DDR (Double Data Rate) SDRAM-Speichertechnologie (Synchronous Dynamic Random Access Memory) der vierten Generation, allgemein als „DDR4“ bezeichnet. DDR4-Speichermodule sind nicht abwärtskompatibel mit vorhergehenden DDR-SDRAM-Modulen aufgrund ihrer niedrigeren Spannung (1,2V), abweichender Pinbelegung und inkompatibler Speicherchiptechnologie.

DDR5

DDR (Double Data Rate) SDRAM-Speichertechnologie (Synchronous Dynamic Random Access Memory) der fünften Generation, allgemein als „DDR5“ bezeichnet. DDR5-Speichermodule sind nicht abwärtskompatibel mit vorhergehenden DDR-SDRAM-Modulen aufgrund ihrer niedrigeren Spannung (1,1V) Pinbelegung und inkompatibler Speicherchiptechnologie.

Design-In

Komponenten oder Teile für nicht-traditionelle PCs/Geräte. Die Produktlinie der Kingston Speichermodule basiert auf Industriestandards, die Teilenummern beginnen mit „CBD“.

DIMM

Dual-In-Line-(Duales serielles) Speichermodul.

DRAM

Dynamic Random Access Memory (Dynamischer Speicher mit zufälligem Zugriff).

Dual-Channel (Dual-Kanal)

Speichersockelarchitektur, bei der zwei identische installierte Speichermodule ihre Bandbreite bündeln, um die Systemleistung zu erhöhen.

Dual Rank

2 Ranks oder Dual Rank (Doppel-Rang), bezeichnet die Anzahl der 64-Bit-Datenlasten pro Modul.

Dynamic Data Refresh

Dynamic Data Refresh (Dynamische Datenaktualisierung) stellt sicher, dass bei reinen Lesevorgängen Blöcke mit einer hohen Anzahl von Fehlern entfernt und für die nächste Verwendung aktualisiert werden können. Bei jedem Lesebefehl führt der Controller eine dreistufige Prüfung des Zielblocks durch: In der ersten Stufe wird geprüft, ob eine Markierung „Auffrischung erforderlich“ vorliegt. In der zweiten Stufe wird die Anzahl der aktuell vorhandenen Fehlerbits geprüft. In der dritten Stufe wird die Anzahl der aktuellen Wiederholungsversuche überprüft.


ECC

Error Correction Code (Fehlerkorrektur-Code).

ECC UDIMM

Unbuffered DIMM (ECC) (Ungepufferte ECC-DIMM).

EEPROM

Electrical Erasable Programmable Read-Only Memory (Elektrisch löschbarer, programmierbarer Festspeicher).


FAT

Eine Dateizuordnungstabelle (File Allocation Table, FAT) ist ein für Festplatten entwickeltes Dateisystem. Es wird vom Betriebssystem (OS oder BS) verwendet, um Dateien auf Festplatten und anderen Computersystemen zu verwalten. Es wird normalerweise in Flashspeichern, Digitalkameras und tragbaren Geräten verwendet. Das Dateisystem wird zum Speichern von Dateiinformationen und zur Verlängerung der Lebensdauer einer Festplatte verwendet.

FIPS (Federal Information Processing Standard)

Normen und Richtlinien für Computersysteme der US-Bundesbehörden, die vom National Institute of Standards and Technology (NIST) gemäß dem Federal Information Security Management Act (FISMA) entwickelt und vom Handelsministerium genehmigt wurden.

FIPS 197

Advanced Encryption Standard ((Fortschrittlicher Verschlüsselungsstandard) auch bekannt als Rinjdael), eine Variante einer von Belgien entwickelten Blockchiffre. Es werden 128-, 192- oder 256-Bit-Schlüssel verwendet: AES-128 wurde noch nie mit einem Brute-Force-Angriff geknackt und ist ausreichend geschützt, um für die Verwendung mit Daten der normalen Geheimhaltungsstufe freigegeben zu werden. Es ist die erste und einzige öffentlich zugängliche Chiffre, die von der Nationalen Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten für streng geheime Informationen (192-Bit-Verschlüsselung oder höher) zugelassen ist.

FIPS 140-2 Level 3

Ein allgemeiner Regierungsstandard für Computersicherheit, der 2019 eingeführt wird. Systeme, die diese Norm erfüllen, müssen nicht nur serienreif sein und die Anforderungen an die Rollenauthentifizierung und die physische Manipulationssicherheit erfüllen, sondern auch über eine Trennung zwischen den Schnittstellen verfügen, über die „kritische Sicherheitsparameter“ im Modul empfangen werden und von ihm übertragen werden.

Flashspeicher

Der Flashspeicher ist nicht flüchtig (eine Art von Speicher, der die Daten auch ohne Stromzufuhr speichert). Flashspeicher befindet sich normalerweise in Geräten wie Solid-State-Laufwerken (SSDs) und USB-Sticks. Er wird häufig in Personal Computern und Speicherlösungen für Unternehmen eingesetzt.

Formfaktor

Die Größe und Form einer elektronischen Komponente, wie z. B. einer Festplatte oder SSD.

Frequenz

Ein älterer Begriff, der die Speichergeschwindigkeit beschreibt.


Garbage Collection

Garbage Collection ist entscheidend für die Langlebigkeit und die Erhaltung der Geschwindigkeit des NAND-Flashspeichers. Geräte auf der Basis von NAND Flashspeichern können keine bereits bestehenden Daten überschreiben. Sie müssen dazu einen Programm-/Lösch-Zyklus ausführen. Ein NAND-Flash-Controller muss zum Schreiben auf einem bereits verwendeten Datenblock zuerst die gültigen Daten (die noch in Verwendung sind) kopieren und sie auf eine leere Seite eines anderen Blocks schreiben. Danach muss er alle Zellen im aktuellen Block (sowohl gültige als auch ungültige Daten) löschen und kann dann neue Daten auf den soeben geleerten Block schreiben. Dieses Verfahren wird Garbage Collection genannt.

Gbps (auch Gb/s oder Gbit/s)

Gigabit pro Sekunde, Datengeschwindigkeit, gemessen in Milliarden Bits pro Sekunde.

Gigabit (Gb)

Ein Bit ist die kleinste Dateneinheit beim Rechnen und wird als 1 oder 0 (Ein/Aus) dargestellt. Ein Gigabit (Gb) ist 1 Milliarde Bits (oder 109) gemäß der Definition im Internationalen Einheitensystem (SI). Für Computerspeicher wird Gb (oder Gbit) üblicherweise verwendet, um die Dichte einer einzelnen DRAM-Komponente auszudrücken.

Gigabyte (GB)

Ein Byte besteht aus 8 Bits. Ein Gigabyte (GB) ist 1 Milliarde Byte (oder 109) gemäß der Definition im Internationalen Einheitensystem (SI). Bei Computerspeichern wird GB verwendet, um die Gesamtdatenkapazität eines Speichermoduls oder einer Gruppe von Speichermodulen zu bezeichnen, die zum gesamten Systemspeicher zusammengefasst werden.


Kühlkörper

An den Modulen angebrachter Metallschirm zur Wärmeableitung.


Infrared Sync Technology™

Patentierte RGB-Synchronisierungstechnologie mit Infrarotkomponenten bei [HyperX®] und [Kingston FURY™] Speichermodulen.

Intel®

Intel Corporation

Intel® Xeon®

Intel Serverprozessor-Family.

Intel® XMP 2.0

Intel Übertaktungsspezifikation für DDR4 / DDR3.

Intel® XMP 3.0

Intel Übertaktungsspezifikation für DDR5.

Intel® XMP 3.0 zertifiziert

Teil/Kit, das das Intel-Selbstqualifizierungsprogramm Version 3 für DDR5 bestanden hat und eingereicht wurde.

Intel® XMP 3.0-bereit

Teil/Kit, das mit den Intel XMP 3.0-Übertaktungsprofilen für DDR5 konform ist.

Intel® XMP-zertifiziert

Teil/Kit, das das Intel-Selbstqualifizierungsprogramm Version 2 für DDR4/DDR3 bestanden hat und eingereicht wurde.

Intel® XMP-Ready

Teil/Kit, das mit Intel XMP 2.0 oder früheren Übertaktungsprofilen für DDR4/DDR3 konform ist.

IR Sync

Abkürzung für [Kingston Infrared Sync Technology] (Kingston Infrarot-Synchronisierungstechnologie).


JEDEC

Joint Electron Device Engineering Council, Gremium für Industrienormen.


Kingston FURY™ Beast

DIMM-Produktlinie für übertakteten Speicher der Einstiegsklasse.

Kingston FURY™ Impact

SODIMM-basierte Übertaktungsspeicher-Produktlinie.

Kingston FURY™ Renegade

DIMM-Speicherproduktlinie mit extremer Leistung und Übertaktung.

Kit

Eine Teilenummer, die mehrere Speichermodule umfasst, typischerweise zur Unterstützung einer Dual-, Triple- oder Quad-Kanal-Speicherarchitektur. Zum Beispiel, K2 = 2 DIMMs in der Verpackung, um die Gesamtkapazität zu erreichen.


Länge (mm) x Höhe (mm) x Breite (mm)

Modulmaße in Millimetern eines Moduls einschließlich des Kühlkörpers.

LRDIMM

Load Reduced (lastreduziertes) DIMM.


M.2

Ein Formfaktor für intern montierte Computererweiterungskarten. Er ermöglicht unterschiedliche Modulbreiten und -längen.

Mbps (auch Mb/s)

Megabit pro Sekunde, Datengeschwindigkeit, gemessen Millionen Bits pro Sekunde.

Arbeitsspeicher

Bereich des Computers, in dem Daten für den Prozessor vorübergehend gespeichert werden.

Speicherkanal

Ein Speicherkanal ist der Datenübertragungsweg zwischen einem Speichermodul und einem Speicher-Controller (der sich in der Regel im Prozessor befindet). Die meisten Computersysteme (PCs, Laptops, Server) verfügen über eine Mehrkanal-Speicherarchitektur, bei der die Kanäle kombiniert werden, um die Speicherleistung zu erhöhen. Bei einer Dual-Channel-Speicherarchitektur wird die effektive Bandbreite für den Speicher-Controller verdoppelt, wenn identische Module als Paar installiert werden.

MHz

Mega-Hertz, eine Million (Takt-)Zyklen pro Sekunde.

microSD Karte

Ein Typ von sehr kleinen Speicherkarten, der typischerweise in Mobiltelefonen und anderen tragbaren Geräten verwendet wird.

MT/s

Mega-Transfers Sekunde, Datengeschwindigkeit, gemessen in Millionen Übertragungen pro Sekunde.


NAND

Eine Art Flashspeicher, ein elektronisches nichtflüchtiges Speichermedium, das elektrisch gelöscht und neu programmiert werden kann. NAND steht für NOT AND (NICHT UND), ein logisches Gatter (Mittel zur Erzeugung einer bestimmten Ausgabe in der digitalen Elektronik).

NAND-Gerätestapelung

Um die Speicherkapazität zu erhöhen, kann eine nichtflüchtige Speichervorrichtung wie ein NAND-Flashspeicher mehrere Stapel von Speicherbauteile (z. B. Chips) aufweisen, die ein Speicherchip-Paket bilden. Das Speicherchip-Gehäuse kann in verschiedenen Formen wie DDP (Double-Die-Package), QDP (Quad-Die-Package), ODP (Octo-Die-Package) bis hin zu HDP (16-Die-Package) ausgeführt werden. Die Stacking-Technologie ermöglicht höhere Kapazitäten in kleinen Formfaktoren wie USB-Sticks oder M.2-SSDs.

Non-ECC

Es wird keine ECC-Funktion unterstützt.

Nichtflüchtiger Speicher

Ein nichtflüchtiger Speicher ist ein Computerspeicher, der gespeicherte Daten auch dann speichert, wenn die Stromversorgung unterbrochen wird.

NVM Express™ (NVMe™)

Non-Volatile Memory Express (Nichtflüchtiger Speicher-Express), eine offene Schnittstellenspezifikation für den Zugriff auf nichtflüchtige Speicher von Computern, z. B. SSDs.


On-Die ECC (ODECC)

Fehlerkorrekturcode innerhalb des DRAM-Chips.


PCB

Platine, grün/blau für alle Module außer FURY, die immer schwarz ist.

PCI Express® (PCIe®)

Peripheral Component Interconnect Express (Peripherer Komponentenverbindungs-Express), ein Schnittstellenstandard für Hochgeschwindigkeitskomponenten wie GPUs oder SSDs.

PMIC

Power Management Integrated Circuit (Stromverwaltungs-IC-Bauteil), eine Gruppe von Komponenten auf DDR5-Modulen zur Verwaltung der Stromverteilung.

Plug N Play (PnP)

Bei Verwendung mit [Kingston FURY Beast] und [Kingston FURY Impact] beschreibt dies eine Kingston-Methode zur Übertaktung, ohne dass Einstellungen aktiviert werden müssen.

Stromausfallschutz

Stromausfälle sind unvermeidlich und können in einer Arbeitsumgebung verheerende Folgen haben, wenn nicht die richtige Hardware verwendet wird. Der Schutz vor Stromausfällen ist notwendig, um Datenverluste zu vermeiden. Ein unterstütztes Host-Gerät kann einen Befehl an die Karte senden, der den Betrieb der Karte anhält, sobald es einen Stromausfall feststellt. Dadurch hat die Karte Zeit, alle Daten zu speichern, die gerade zum Zeitpunkt des Stromausfalls geschrieben werden.


Quad-Channel

Speichersockelarchitektur, bei der vier identische installierte Speichermodule ihre Bandbreite bündeln, um die Systemleistung zu erhöhen.

Quad-Rank

4 Ranks oder Quad Rank, bezeichnet die Anzahl der 64-Bit-Datenlasten pro Modul.

QVL

Liste qualifizierter Verkäufer.


RAM

Random Access Memory (Speicher mit zufälligem Zugriff).

Rank

Ein Rank oder Rang bezeichnet einen adressierbaren Datenblock auf einem Speichermodul. Bei DDR2, DDR3 und DDR4 sind diese Datenblöcke 64 Bit breit (x64), plus 8 Bit für ECC (x72). DDR5-Module verfügen ebenfalls über 64 Bit pro Rank, wenn jedoch ECC eingesetzt wird, ist der Datenblock pro Rank 80 Bit breit (x80). Ein Modul kann als Single Rank (1R), Dual Rank (2R), Quad Rank (4R) oder Octal Rank (8R) aufgebaut sein. Die Anzahl der Ranks erhöht sich in der Regel, um höhere Modulkapazitäten zu erreichen.

RAS

Row Address Strobe (Zeilenadressen-Taktsignal), eine Methode zum Zugriff auf Daten im Speicher.

RDIMM

Registered DIMM

Unterstützt AMD Ryzen™

AMD-Selbstqualifizierungsprogramm für die Übertaktung von [AMD Ryzen]-basierten Computern.

Register

Ein Pufferchip, der in Speichermodulen der Serverklasse enthalten ist und Datenlasten verwaltet.

RGB

Rote, grüne und blaue LEDs


SATA

Die Abkürzung SATA steht für Serial Advanced Technology Attachment (Serielle fortschrittliche Verbindungstechnologie) und ist eine Computer-Busschnittstelle, die an Massenspeichergeräte wie Festplatten und SSDs angeschlossen wird.

SD Karte

Eine Art von Speicherkarte, die normalerweise in Digitalkameras und anderen tragbaren Geräten verwendet wird.

SD Geschwindigkeitsklasse

Die SD Association hat Standards festgelegt, die den Mindestdatentransfer auf die Bedürfnisse von Unternehmen abstimmen, die Videoaufzeichnungsprodukte herstellen, die bestimmte Schreibgeschwindigkeiten bei der Aufzeichnung der Daten auf eine Speicherkarte erfordern. Die SD-, UHS- und Video-Geschwindigkeitsklasse standardisieren dies sowohl für Speicherkarten als auch für Geräte, um minimale Schreibgeschwindigkeiten zu garantieren und die beste Leistung zu liefern.

SDRAM

Synchronous Dynamic Random Access Memory (Synchroner dynamischer Speicher mit zufälligem Zugriff).

Server Premier

Industriestandard-Speicherproduktlinie für Server/Workstations, Teilenummern beginnen mit „KSM“.

SIMM

Single-Inline-(Einzelnes serielles) Speichermodul (zuletzt in den frühen 2000er Jahren).

Single Rank

1 Rank oder 1R, beschreibt, wie viele 64-Bit-Datenladungen pro Modul vorhanden sind.

System-In-Paket (SIP)

Ein System-in-Package (SiP) ist ein Design, das mehrere integrierte Schaltkreise (ICs) und passive Komponenten in einem einzigen Gehäuse bündelt, das mithilfe von Package on Package gestapelt werden kann. Es wird normalerweise in SSDs, USB-Sticks, SD-Karten, Mobiltelefonen usw. verwendet.

SODIMM

Ein Small Outline Dual In-Line Speichermodul ist ein Speichermodul mit reduziertem Formfaktor, das für kleinere Computersysteme wie Laptops, Mikroserver, Drucker oder Router gedacht ist.

SPD

Serial Presence Detect (Serielle Präsenzerkennung), auch bekannt als SPD EEPROM, ein Chip auf dem Modul, der Informationen über die Teilenummer und Spezifikationen speichert.

Geschwindigkeit (auch bekannt als Frequenz)

Die Datenrate oder effektive Taktrate, die ein Speichermodul unterstützt, gemessen in MHz (MegaHertz) oder MT/s (Mega-Transfers pro Sekunde). Je höher die Geschwindigkeit ist, desto mehr Daten können pro Sekunde übertragen werden.

Geschwindigkeitsklasse (Klasse 4, 6, 10)

Die SD Association hat die Geschwindigkeitsangaben für verschiedene externe Speicherkarten (SD, microSD) standardisiert. Diese werden als „Geschwindigkeitsklasse“ bezeichnet und geben die absoluten Mindestschreibgeschwindigkeiten bei anhaltender Nutzung an. Karten können als Klasse 4 (4MB/s), Klasse 6 (6MB/s) oder Klasse 10 (10MB/s) eingestuft werden.

SSD

Solid State Drive, ein Speichergerät, das aus Ansammlungen von Flash-NAND-Chips besteht und bei dem die Daten von einem Flash-Controller gelesen und geschrieben werden, anstatt von einem mechanischen Aktuator wie bei Festplattenlaufwerken. Da keine mechanischen Teile vorhanden sind, funktionieren SSDs reibungsloser und effizienter als HDDs. Ein weiterer Vorteil von SSDs gegenüber HDDs ist, dass sie nicht anfällig für magnetische Störungen sind.

Starke ECC-Engine

NAND-Flashspeicher müssen dafür sorgen, dass die Integrität der Daten während der Übertragung vom Host-PC auf den NAND-Speicher erhalten bleibt. Dies erfolgt über den Flash-Controller. Daten, die vom Host auf die Karte übertragen werden, bevor sie letztendlich auf den NAND-Flashspeicher geschrieben werden, bezeichnet man auch oft als „Daten in Transit“. Flash-Controller verfügen über eine integrierte Technik zur Fehlerkorrektur (ECC genannt, was für Error Correction Code steht), mit der die große Mehrheit von Fehlern erkannt und korrigiert wird, die Daten auf dieser Route behindern können. Flashspeicher-Chips enthalten zusätzliche Daten zur Fehlerkorrektur und zu jedem Block, in den Daten geschrieben wurden. Diese Informationen ermöglichen dem Flash-Controller beim Lesen eines Datenblocks gleichzeitig, viele Fehler zu korrigieren. NAND-Flashspeicher stoßen im Normalbetrieb, genau wie Festplatten, auf Bit-Fehler, die sie mit ihren ECC-Daten bei der Bearbeitung korrigieren. Wenn ein NAND in einem Datenblock eine übermäßig hohe Anzahl Fehler hat, wird dieser Block als „fehlerhafter Block“ gekennzeichnet , entfernt und durch einen freien Block ersetzt. Während dieses Prozesses werden die Daten bei Bedarf mit ECC korrigiert. Die Verwendung von freien Blöcken verlängert die Nutzungsdauer und Langlebigkeit von SSDs.

Unterkanal

Bezieht sich auf DDR5-Speichermodule, die die 64-Bit-Adresse für mehr Effizienz in zwei 32-Bit-Segmente unterteilen.


UDIMM

(Non-ECC Unbuffered Dual In-Line Memory Module) ist ein Speichermodul mit langem Formfaktor und einer Datenbreite von x64, das meist in Desktop-Systemen verwendet wird, in denen keine Fehlerkorrektur erforderlich ist und die DIMM-Kapazität begrenzt ist.

UHS-I-Video-Geschwindigkeitsklasse

Eine Geschwindigkeitsklasse für Videoaufnahmen. Die Mindestschreibgeschwindigkeit des jeweiligen Mediums wird durch einen Buchstaben, gefolgt von einer Zahl, angegeben. Eine V30-Frequenzklasse hat eine Mindestschreibgeschwindigkeit von 30MB/s.

Ungepuffert

Das Modul verfügt über keine Datenpuffer, wie z. B. ein Register.

U.2

Ein Computer-Schnittstellenstandard für den Anschluss von SSDs, der für den industriellen Markt entwickelt wurde. Normalerweise wird dieser Standard im 2,5"-Formfaktor eingesetzt und bietet mehr Speicherplatz als die M.2.

UHS-I

Ultra-High Speed (Ultrahochgeschwindigkeit) – I (UHS-I) ist eine Geschwindigkeitsklasse für SDHC- und SDXC-Speicherkarten. UHS-I verfügt über eine Busschnittstelle mit einer Geschwindigkeit von bis zu 104MB/s.

UHS-II

Ultra-High Speed (Ultrahochgeschwindigkeit) – II (UHS-II) ist eine Geschwindigkeitsklasse für SDHC- und SDXC-Speicherkarten. UHS-I verfügt über eine Busschnittstelle mit einer Geschwindigkeit von bis zu 312MB/s. Der Unterschied zur ersten Version (UHS-I) besteht in der hinzugefügten zweiten Reihe von Pins, die die LVDS-Technologie (Low Voltage Differential Signaling (Niederspannungs-Differentialsignalgebung)) verwenden, um höhere Übertragungsraten zu ermöglichen.

UHS-Geschwindigkeitsklasse (U1, U3)

Ultrahochgeschwindigkeit (UHS) spezifiziert die minimale kontinuierliche Schreibleistung für Videoaufnahmen. Es gibt zwei UHS-Geschwindigkeitsklassen, die von der SD Association erstellt wurden: UHS-Geschwindigkeitsklasse 1 und UHS-Geschwindigkeitsklasse 3. Die UHS-Geschwindigkeitsklasse 1 unterstützt eine Schreibgeschwindigkeit von mindestens 10MB/s und die UHS-Geschwindigkeitsklasse 3 unterstützt eine Schreibgeschwindigkeit von mindestens 30MB/s. Die UHS-Geschwindigkeitsklassen sind in der Regel an einer 1 oder 3 innerhalb eines U-Symbols zu erkennen.

USB

Der Universal Serial Bus (Universelle serielle Bus (USB)) ist eine Standardschnittstelle, die eine Verbindung zwischen Geräten und einem Host-Controller, z. B. einem PC oder Smartphone ermöglicht. Er dient zum Anschluss von Peripheriegeräten, wie Digitalkameras, Mäusen, Tastaturen, Druckern, Scannern, Mediengeräten, externen Festplatten und USB-Sticks.

USB 3.2 Gen 1 (5Gbit/s)/USB 3.2 Gen 2 (10Gbit/s)/USB 3.2 Gen 2x2/USB 4

Der Unterschied zwischen diesen USB-Standards liegt in der Datenübertragungsgeschwindigkeit. USB 3.2 Gen 1 unterstützt Geschwindigkeiten von bis zu 5Gbit/s, USB 3.2 Gen 2 unterstützt Geschwindigkeiten von bis zu 10Gbit/s, USB 3.2 Gen 2x2 unterstützt Geschwindigkeiten von bis zu 20Gbit/s und USB4 unterstützt Geschwindigkeiten von bis zu 40Gbit/s. Für weitere Informationen: https://www.kingston.com/de/usb-flash-drives/usb-30.


Videogeschwindigkeit Klasse (V10, V30, V60, V90)

Die Videogeschwindigkeitsklasse wurde von der SD Association erstellt, um Karten zu klassifizieren, die mit höheren Videoauflösungen und Aufnahmefunktionen arbeiten können. Diese Geschwindigkeitsklasse garantiert ein Minimum an kontinuierlicher Leistung für Videoaufnahmen. Dazu gehören V6, V10, V30, V60 und V90. Die Geschwindigkeitsklasse V90 bedeutet, dass die Speicherkarte eine Mindestschreibgeschwindigkeit von 90MB/s haben muss, V30 bedeutet 30MB/s und so weiter. Für weitere Informationen: https://www.kingston.com/de/blog/personal-storage/memory-card-speed-classes.

ValueRAM

Industriestandard-Speicherproduktlinie für PCs, Teilenummern beginnen mit „KVR“.

VLP

Very Low Profile (Sehr niedriges Profil), bezieht sich auf die niedrige Höhe des PCB-Moduls.


Wear Leveling

In Kingston Flashspeichern sind Controller integriert, die hochentwickeltes Wear Leveling zum gleichmäßigen Verteilen der P/E-Zyklen (Programmier-/Löschzyklen) auf dem Flashspeicher verwenden. Wear Leveling verlängert somit die Lebensdauer einer Flashspeicherkarte.

x16

DRAM-Datenbreite, 16 Bit.

x4

DRAM-Datenbreite, 4 Bit.

x64

Datenbreite des Moduls, 64-Bit nicht-ECC.

x72

Datenbreite des Moduls, 72-Bit ECC (64 + 8 Bit).

x8

DRAM-Datenbreite, 8 Bit.

x80

Datenbreite des Moduls, 80-Bit ECC (duale 32 + 8 Bit Unterkanäle).

XMP

Intel Extreme Memory Profile, vorprogrammierte Timings bei Übertaktungsmodulen.

XTS-AES

Der XEX Tweakable Block Ciphertext Stealing Advanced Encryption Standard (Tweak-barer Blockchiffrier-XEX-AES-Standard) ist funktionell eine veränderbare Blockchiffre für Dateneinheiten von 128 Bit oder mehr, der die AES-Blockchiffre als Unterroutine verwendet. Es handelt sich um eine hochsichere Verschlüsselungsmethode, die von vielen Organisationen sowohl in der Verwaltung als auch in Unternehmen eingesetzt wird.