Geschäftsmann zeigt auf eine Illustration der Marktwachstumsgrafik über mehrere Jahre bis zum Jahr 2021

Influencer Tech Einblicke für 2021

Während wir uns auf das Jahr 2021 vorbereiten, können wir gleichzeitig auf das vergangene Jahr zurückblicken – und auf all die Veränderungen und Brüche, die damit einhergingen – um festzustellen, welche transformative Rolle die Technologie für Unternehmen gespielt hat. Da die Digitalisierung in allen Bereichen des täglichen Lebens Einzug hält – von Remote-Teams bis hin zu Zoom-Quiz – haben wir unsere Experten-Community gefragt, welche Technologietrends sie für das neue Jahr erwarten.

Der Aufstieg der Arbeit im Home-Office

eine Frau, die von zu Hause aus an einem Laptop arbeitet, während eine Katze auf ihrem Schreibtisch sitzt

Eine der größten Veränderungen sowohl im Geschäftsbetrieb als auch im allgemeinen Alltagsleben im Jahr 2020 war die weit verbreitete Verlagerung auf die Arbeit im Home-Office, vor allem um Abstand zu halten und anderen Einschränkungen, die die COVID-19-Pandemie mit sich gebracht hat, gerecht zu werden.

Aber auch nach der Aufhebung der Beschränkungen könnte das Arbeiten im Home-Office weiterhin die Norm für Unternehmen sein – die erhöhte Flexibilität für die Mitarbeiter und die Kosteneinsparungen für die Unternehmen werden die Hauptgründe für die Einführung einer hybriden Home-Office-Politik sein. Frank Jennings (@thecloudlawyer) weist darauf hin, dass „sich viele an das Home-Office, kein Pendeln und bessere Technik gewöhnt haben. Ich denke, dass das Home-Office als Teil moderner, flexibler Arbeitspraktiken viel mehr als bisher angeboten werden wird.“

Teams müssen Fähigkeiten in den Bereichen Kommunikation, Management, Teamarbeit und Autonomie aufbauen. Giuliano Liguori (@ingliguori) rät Unternehmen mit Remote-Teams „in Coaching-Pläne zu investieren, um belastbarere Mitarbeiter zu entwickeln und deren Fähigkeiten zu verbessern“, die eine produktive, kollaborative Umgebung auch aus dem Home-Office gewährleisten. Wie Ellie Hurst (@IM_Advent_Comms) betont, werden auch Schulungen und Sensibilisierungsprogramme für Cybersicherheit und Datenschutz voraussichtlich zunehmen.

IT-Mitarbeiter und -Manager besprechen ein Projekt auf einem Tablet in einem Büroraum

Veränderte Rollen für IT-Manager

Cybersicherheit und Datenschutz bleiben große Herausforderungen für Unternehmen und werden sich wahrscheinlich noch verschärfen, da Mitarbeiter und Unternehmen zunehmend im Home-Office arbeiten. Schatten-IT – Technik und Tools, die von Mitarbeitern ohne das Wissen oder die Zustimmung der IT-Abteilung genutzt werden – wird wahrscheinlich neue Herausforderungen für die Sicherheit mit sich bringen und spezielle Schulungen und Richtlinien von Unternehmen erfordern.

Die sich schnell verändernde Landschaft der Cybersicherheitsbedrohungen sowie der Umfang und die Nutzung der Technologie wird auch die Rolle der IT-Manager verändern. Rafael Bloom (@rafibloom73) weist darauf hin, dass der Begriff „Digital Services Manager“ oder Leiter der digitalen Dienste heute vielleicht zutreffender ist, da durch Cloud und SaaS viele IT-Aufgaben beseitigt wurden.“ Der Fokus wird sich auf die Unterstützung von Remote-Mitarbeitern und die Implementierung von Cybersicherheitsmaßnahmen verlagern, was bedeutet, dass IT-Manager bald eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung von Remote-Organisationen übernehmen werden.

Die Verlagerung von Systemen von der Vor-Ort-Nutzung (z. B. Desktops, Thin Clients) zur Fern- oder Home-Office-Nutzung (Laptops, Tablets) erfordert von IT-Abteilungen Investitionen in neue Systeme, die eine überarbeitete Sicherheitskonfiguration benötigen, strengere Authentifizierungsrichtlinien, verbesserte Überwachungs- und Auditing-Funktionen und mehr. Mit dem hybriden Home-Office-Modus müssen diese Systeme außerdem sowohl für den Heim- als auch für den Bürogebrauch geeignet sein. Daher muss die Investition unter Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten sorgfältig abgewogen werden. Die Art des Vertrauens in die Mitarbeiter hat sich durch das Home-Office verändert. Es bedarf eines Gleichgewichts zwischen angemessener, nicht aufdringlicher Produktivitätsüberwachung und der Sicherstellung, dass die Mitarbeiter während der Arbeit im Home-Office weiterhin das Vertrauen ihres Unternehmens genießen.

Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit

ein digitales Schloss in einer Cyberspace-Illustration mit den Umrissen der Erdkarte im Hintergrund mit Mediensymbolen

Künstliche Intelligenz (KI) wird im Jahr 2021 eine Bereicherung für die Cybersicherheit sein – da die Teams physisch verteilt sind, werden Unternehmen stärker auf Automatisierung und maschinelles Lernen angewiesen sein, um Cybersicherheits- und Datenschutzmaßnahmen zu implementieren, insbesondere wenn sie auf Unternehmensnetzwerke zugreifen müssen. Nigel Tozer (@NigelTozer), Solutions Marketing Director, weist jedoch auch darauf hin, dass KI bei Cyberangriffen gegen Unternehmen eingesetzt werden könnte: „Cyberkriminelle sind heute viel fortschrittlicher als früher, und ihre Werkzeuge werden immer besser. Da immer mehr Unternehmen KI-Abwehrsysteme einsetzen, werden auch Angreifer KI nutzen.“

Neben der KI werden eine Reihe weiterer Tools und Prozesse eingesetzt, um Cybersicherheitsrisiken zu minimieren. Elena Carstoiu, Mitbegründerin von Hubgets, empfiehlt die Implementierung von SASE-(Secure Access Service Edge)-Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, "standortunabhängig“ zu sein und einen sicheren Zugriff unabhängig von Standort, Anwendungen oder Geräten zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da immer mehr Teams aus der Ferne arbeiten.

Künstliche Intelligenz wird auch im Jahr 2021 neben dem Internet der Dinge (IoT), Big Data und der Cloud eine wichtige Rolle spielen. Nigel Tozer prognostiziert, dass „man sicherlich erneute Kämpfe um die Privatsphäre erwarten kann, wenn es um Künstliche Intelligenz geht“, insbesondere in Bezug auf die Gesichtserkennungstechnologie. Auf der anderen Seite sagt ISP Connect (@ispconnect), dass die KI noch nicht ihr volles Potenzial erreicht hat – „sie verbessert sich, aber 2021 wird noch nicht das Jahr des großen Durchbruchs sein.“

a hand working on a laptop with a report illustration projected outside the monitor

Die Zukunft der Technologie

Neben der Zunahme von Richtlinien für das Home-Office und den Entwicklungen in der Technologie werden auch die IT-Budgets im kommenden Jahr voraussichtlich steigen. Ramsac-Geschäftsführer Rob May (@robmay70) erwartet, dass die IT-Budgets aufgestockt werden, um in „neue Technologieprojekte rund um Effizienz, Produktivität, Cybersicherheit und die Unterstützung von Remote-Arbeitskräften“ zu investieren. Da tagtäglich so viel mehr Geschäftsaktivitäten online stattfinden, müssen die IT-Budgets angepasst werden, um all die verschiedenen Aspekte dieser digitalen Transformation zu unterstützen.

Abgesehen von der zukünftigen Rolle der künstlichen Intelligenz in der Cybersicherheit und einer erwarteten (und willkommenen) Erhöhung der IT-Budgets, wird das Jahr 2021 neue und steigende Technologietrends mit sich bringen. Roland Broch (@rolandbroch) erwartet eine „Hyper-Automatisierung“, die Integration von KI und maschinellem Lernen in die End-to-End-Automatisierung, bis hin zur Automatisierung der Automatisierung. Rafael Bloom (@rafibloom73) prognostiziert, dass Vertrauen „ein wertvolles, nachweisbares Gut werden wird – man denke an Fake News, Online-Schäden, unsichtbare Datenverarbeitung usw.“, während Rob May (@robmay70) erwartet, dass der Fokus auf Cybersicherheit weiter zunehmen wird, und sich vielleicht zu „Cyber-Resilienz“ entwickelt.

Auch wenn nicht alle der oben genannten Vorhersagen eintreffen werden - und wir vielleicht sogar ein paar Überraschungen erleben – sind wir die vertrauenswürdigen Berater und Helfer, die Unternehmen und ihre eigene digitale Transformation unterstützen. Ob es um KI, Cybersicherheit oder andere technologische Fortschritte geht, Kingston ist bei allem, was Sie tun, immer bei Ihnen und unterstützt Sie bei Ihren geschäftlichen Anforderungen.

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